Sie ist eine der schönsten Barockkirchen Norddeutschlands, und DIE bekannteste Kirche in Hamburg – die Hauptkirche St. Michaelis, oder kurz, der Michel, eines der Wahrzeichen Hamburgs.

Tag 3 in Hamburg hat wieder früh begonnen, schließlich müssen die tatsächlichen vier Tage, die wir zur Verfügung haben, gut genutzt werden. Denn da steht noch einiges auf unserem ‘zu besichtigen-Zettel’. Wir waren uns aber einstimmig einig, dass das Besichtigungspensum heute nicht in einen Marathon ausarten soll, so wie gestern. Denn am Tag davor war es tatsächlich sooooo viel, dass es mir am Abend sogar zuviel war. Und das will ja schon was bedeuten. Denn da ging es mit der Rathausbesichtung los, vier der fünf Hauptkirchen haben wir in der Innenstadt besucht – St. Petri, St. Jacobi, St. Katharinen und das Mahnmal St. Nikolai. Dann war das Levantehaus nebst Kontorhausviertel im Visier. Den Abend haben wir dann an der Binnenalster ausklingen lassen. Ganz schön viel, gell. Mit den Links kommt ihr jeweils auf meine ausführlichen Berichte.

Vielleicht haben die vielen Kirchenbesuche am Tag davor geholfen und nachdem gestern ja schon für ein paar Stunden die Regenschleusen offen waren, scheint es heute ein ordentlicher sonniger Wettertag zu werden. An der Stadthausbrücke war unsere kurze Fahrt mit der S-Bahn zu Ende. Über die Fleetinseln ging es Richtung St. Michaelis. Aber keiner wird diesen Namen so sagen, denn die bedeutende Kirche ist einfach nur der Hamburger Michel.

Inhaltsverzeichnis

Kommt mit zu meiner Besichtung der Hauptkirche St. Michaelis, Michel, in Hamburg

wo sich bei unserer Ankunft erstmal etwas Enttäusche bei mir breit machte. Denn dort, wo ich die Kirche schön im gesamten aufs Foto bekommen hätte, störte eine Baustelle mit Bauwagen und Kränen. Also gibt es die Kirche mal wieder scheibchenweise wie bei den anderen Hauptkirchen. Dabei wäre ja hier um den Michel schon ein bisschen mehr Platz gewesen. Aber nicht zu ändern. Dafür belohnte mich die Kirche.

die Außenfassade der Hauptkirche St. Michaelis in Hamburg

war, wenn man an dem Klinkerbau, typisch für die Kirchen in Hamburg, nach oben schaut, so ganz nach meinem ‘Geschmack’. Geschwungene Fassaden in verschiedenen Ebenen – ‘Emma’ und ich konnten uns austoben.

Als ich in der Kirche stand, musste erstmal sacken was ich da sah. Man könnte den Grundriss der Kirche auch als Kreuz mit gekürztem Seitenbalken beschreiben. Der Eingang in die Kirche führt durch einen Seiteneingang, eben in einem Quergang in diesem Seitenbalken.

Deshalb gibt es meinen obligatorischen

Gesamt Innenansicht des Michels in Hamburg

von drei Seiten. Auf die vierte Seite (die Eingangsseite) habe ich verzichtet, es wäre zuviel schmückendes Beiwerk (Besucher) auf meinen Fotos gelandet 😉

Ihr seht schon, es gibt viel zu entdecken im Michel. Bevor ich auf Entdeckungsreise gehe, gibt’s vorher

ein bisschen Baugeschichte zum Michel in Hamburg

und die beginnt wie bei so vielen anderen Kirchenbauten mit “es war einmal …” Es war die Zeit so um 1600 in Hamburg, als außerhalb der Stadtmauern eine kleine Friedhofskapelle gebaut wurde. Es kam die Zeit, dass Hamburg größer wurde, und mit Einschluss der Neustadt in die 1625 erweiterten Wallanlagen wählten viele Menschen diesen Bereich zum Wohnen. So traf die kleine Kapelle das Los vieler Kirchen ‘Hilfe, ich bin zu klein!’ Denn irgendwann konnten die Gläubigen nur noch von draußen dem Gottesdienst folgen.

Den Platz für den Neubau fand sich auch, auf einem alten Friedhof der mal Pestleichenplatz war, soll die größere Kirche entstehen. 1648 fing der Baumeister Christoph Corbinius mit dem Bau an, erlebte aber die Fertigstellung nicht mehr. Peter Marquard führt sein Werk fort und 1669 konnte die Kirche nach 21-jähriger Bauzeit eingeweiht werden. Der Turm kam aber erst später dazu. Der Baumeister hatte schon Übung in Kirchenhelmen, er ist auch für die Turmhelme von St. Katharinen und der ehemaligen Nikolaikirche verantwortlich gewesen.

1685 gesellt sich die St. Michaelis Kirche zu den anderen vier Hauptkichen von Hamburg (St. Petri, St. Jacobi, St. Katharinen und St. Nikolai). Hauptkirchen sind in Hamburg die Kirchen innerhalb der alten Stadtbefestigung. In etwa so wie bei uns die Kirchengemeinden. Aber mit dem Unterschied, dass Stadt und Kirche durch Verfassungen eng miteinander verbunden sind, und dementsprechend auch was zum Sagen haben. Die Neustadt bekam damit ihr eigenes Kirchspiel.

Zu dieser frühen Zeit war es noch nicht üblich, dass am höchsten Punkt ein Blitzableiter angebracht wurde. Der kam, als erster Blitzableiter Deutschlands an einem Kirchturm, erst später an die St. Katharinen-Kirche in Hamburg. Tja, und so kam bei einem Gewitter, was mal kommen musste – am späten Vormittag des 10. März 1750 wurde der Turm vom Blitz getroffen. Als man die Flammen bemerkte, war es schon zu spät. Der Kirchturm war nicht mehr zu retten, stürzte ein, aber genau dahin wo er besser nicht hingefallen wäre. Nämlich aufs Kirchendach und in die Kirche, und setzte die natürlich dann auch komplett in Brand.

Aller guten Dinge sind drei (ich zähl mal den kleinen Friedhofskapellenbau dazu) sagt man doch und man suchte einen Baumeister für den nächsten Kirchenbau. Tja, soll man da jetzt einen eher sparsamen Baumeister nehmen (nein, KEIN Schwabe!!) oder quasi einen no-name unter den Baumeistern. Da waren schon bestimmte Vorstellungen Seitens der Obrigkeit, wie sich sich einen Neubau vorstellten – u.a. freie Sicht von allen Plätzen zur Kanzel. Man einigte sich und 1751 konnten die Baumeister Prey und Sonnin ans Werk gehen und eine Kirche im Barockstil erbauen. Ich möchte mal einen Bau erleben (auch im privaten Bereich) wo wirklich alles glatt läuft? Auch hier an der neuen Kirche lief nicht alles rund, man unterbrach den Bau für über zwei Jahre, und als es dann endlich weiterging verstarb Prey, einer beiden Baumeister.

Sonnin musste allein weitermachen und setzte sogar noch einen Keller unter die Kirche – eine Gruft. Man hat immer Leute an der Hand, die mithelfen. So übergab Sonnin die Innenausstattung an einen Freund, der alles wunderschön im Rokoko gestaltete. Endlich … am 19. Oktober 1762 konnte die Kirche feierlich eingeweiht werden. Aber immer noch ohne Turm, der nur als Stumpf dastand. Erst von 1777-86 ging Sonnin in die Höhe und baute den Turm fertig, der heute als eines der Wahrzeichen von Hamburg von weitem schon sichtbar ist.

Alles wäre so schön gewesen – der Michel wurde von der großen Brandkatastrophe, die in der Altstadt drei Tage wütete, verschont. Auch in der Franzosenzeit teilte der Michel nicht das Schicksal vieler anderen Kirchen und wurde kein Pferdestall. Aber dann geschah es, Handwerker mussten am 2. Juli 1905 an der Turmverschalung Lötarbeiten vornehmen, dabei fing die Holzverschalung des Turms Feuer. Zu dieser Zeit waren eben aus diesem Grund die Türme mit Wächter besetzt. Dieser konnte zwar noch auf den Brand aufmerksam machen und die Feuerwehr alarmieren, er selbst konnte sich aber nicht mehr retten. Der Turm stürzte aufs Kirchenschiff und brannte bis auf die Grundmauern ab. Einige Kirchenschätze konnten noch gerettet werden.

Es wurde heiß diskutiert – gleicher Wiederaufbau oder ein völlig anderer Stil. Ihr seht es heute, wer sich durchgesetzt hat 🙂 Der Michel war schon damals ein Wahrzeichen Hamburgs und sollte es weiterhin sein, er musste wieder so aufgebaut werden, wie er war. Diesmal aber ein bisschen sicherer und kein Holz mehr im Turm, sondern Stahl und Beton. Sechs Jahre wurden gearbeitet, bis der Deutsche Kaiser im Oktober 1912 den neuen Michel feierlich eingeweiht hat.

Ich hab in anderen Berichten in Hamburg viel darüber geschrieben, auch über die schlimmen Schäden – die verheerenden Bombenangriffe im Zweiten Weltkrieg. Lange hat die Kirche diesen Angriffen getrutzt, bis sie 1944 und 1945 aber doch Schäden abbekam. Bis 1952 war man mit dem Aufbau beschäftigt und die Kirche konnte dann nochmal eingeweiht werden. Aber auch danach wurden immer wieder Renovierungen an der Hamburger Hauptkirche notwendig.

Ja, im ersten Moment wusste ich nicht, wo ich im Michel zuerst hinschauen sollte. Da hilft nur mein bewährtes Schema und ich fang beim

Altar in der Hauptkirche St. Michaelis in Hamburg

an. 20 Meter ist er hoch und aus Marmor. Im ersten Moment sieht das Altarbild aus wie ein wunderschönes Gemälde, es ist aber tatsächlich ein Glasmosaik. Zentral im Hauptbild des Altars die Szene wie Jesus wiederersteht. Ich finde die Farbenwahl wunderschön, in zartem Grün. Steht für mich für das Aufblühen, genauso wie in der Natur wenn im Frühjahr alles erwacht. 1911 wurde es geschaffen. Eingerahmt ist es mit vergoldeten Säulen. Über dem Altarbild Jesus am Kreuz.

Eine wunderbare Harmonie mit dem Altarbild ist das Bronzerelief, das Letzte Abendmahl. Ich war beeindruckt ….

So ein

Zelebrationsaltar im Michel in Hamburg

ist nicht in jeder Kirche zu finden. Es ist doch eine ganz schöne Strecke vom Hauptaltar bis zu den ersten Sitzplätzen der Gläubigen. Zudem streckt der Pastor ihnen dann auch noch den Rücken zu. Durch eine Spende wurde dies 2010 geändert. Acht Meter nach vorne und der Pastor kann jetzt den Blick zu seinen Schäfchen wenden – am Zelebrationsaltar, der in der Gestaltung dem Barockstil nachempfunden ist.

Man sieht es nicht wenn das Gitter geschlossen ist, aber der Altar aus Marmor steht auf zwölf Säulen – die magische Zahl 12 in der Kirche. Keine Zahl taucht in der Bibel so oft auf wie die 12. 12 Apostel gibt es, 12 Stämme Israels, 12 Tore mit 12 Engel führen in die Stadt Jerusalem. Und nicht nur in der Kirche findet sich die bedeutende Zahl: 12 Monate hat das Jahr, 12 Tierkreiszeichen zählen wir, und in der Musik taucht die Zahl u.a. mit den 12 Halbtönen auf.

In vielen Kirchen, so auch in meiner Heimatkirche wird diese zwölf symbolisch mit den 12 Aposteln dargestellt, bei uns in Waldstetten mit einem großen Kronleuchter an dem die Apostel verteilt sind, in unserer Teilgemeinde Wißgoldingen schmücken sie in Bildnissen die Seitenwände.

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Insgesamt schau ich mir jetzt den

Altarraum in der Hauptkirche St. Michaelis in Hamburg

einmal genauer an. Sehr edel sieht er aus mit der hellen Gestaltung, dem Lichteinfall und dem zarten Gitter das den Chorraum abgrenzt. Als ich im Mittelgang stand, ergab sich in meinem Kopf das Bild, wie wenn zwei schützende Hände diesen Chorraum umschließen. Und noch etwas kam in meine Gedanken – dieser traurige Anlass, als im Michel der Trauergottesdienst für den unvergessenen Jan Fedder zelebriert wurde, und sein Sarg dort oben im Chor stand. Ich hab diesen Gottesdienst in voller Länge am TV mitverfolgt und war auch in Hamburg so ein bisschen an seinen Orten unterwegs. Stand auf St. Pauli vor der Davidswache, die Schauplatz seiner Serie war und ich stand vor seinem Grab auf dem Ohlsdorfer Friedhof. Ja, er war schon einzigartig.

Der Chorraum zeigt sich als zweigeschossig, und mit den Fenstern da oben ist es nicht etwa so, dass (wie bei vielen anderen alten Kirchen) dort eine Adelsloge ihren Platz hatte. Nein, hier ist der Kirchen- und Herrensaal. Früher tagten hier die Kirchengeschworenen, heute ist es ein Versammlungsort für den Kirchengemeinderat und Veranstaltungen der Hautpkirche St. Michaelis. Von außen gelangt man über eines der 10 Portale, die in den Michel führen, in den Saal.

Links und rechts sind

Bronzereliefs im Chorraum des Michels

die ein Großneffe des Dichters Gotthold Ephraim Lessings geschaffen hat. Sie beziehen sich auf vier Szenen aus den Evangelien, die evangelische Christen als wichtige Stationen sehen. So wie es z.B. bei uns in der katholischen Kirche die Hl. Erstkommunion ist, feiert die evangelische Kirche eine Kindersegnung oder die Konfirmation, ab der man als Erwachsener in der evangelischen Kirche gesehen wird.

Ein weiterer Hingucker ist der

Taufstein im Michel in Hamburg

an dem ich meine geliebten Kirchenengelchen wiederfinde. Aus weißem Marmor ist er 1762 gestiftet worden, und ist ein Originalinventar aus alter Zeit. Es ist nicht ausgeschlossen, dass im Mai 1833 hier sogar Johannes Brahms getauft worden ist. So berichtet man es, ob es tatsächlich so war? Jedenfalls ist es in heutiger Zeit für viele Eltern wichtig, ihr Kind hier im Michel an diesem wunderschönen Taufstein taufen zu lassen.

Gleich daneben steht

der Kerzenbaum im Michel

den 2009 eine Künstlerin geschaffen hat. Schon im 5. Jh.n.Chr. wird die Form einer Mandorla angewendet, in der sich so ähnlich einer Aura, sich die Form um die ganze Figur schließt. Im Gegensatz steht der Heiligenschein, der nur den Kopf umgibt. Diese Form hat die Künstlerin aufgegriffen. Mit den vielen Strahlen, an denen die Kerzen leuchten können, soll das Bild vom brennenden Dornbusch assoziert werden ‘Mose, du führst das Volk Israel aus Ägypten’. Es ist also nicht nur einfach ‘ein Kerzenbaum’, wenn man sich der Symbolik bewusst wird.

Uns ist es schon eine liebgewordene Tradition, in einer unserer besuchten Kirchen auf einer Reise als Dank eine Kerze anzuzünden – Dank, für eine gute Reise, Dank, all diese Sehenswürdigkeiten sehen zu können – und Bitte für eine gute Heimreise.

Auch sonst gibt es noch einiges im Chorraum zu entdecken, auch ohne meine Kommentare.

Bevor ich meinen Rundgang fortsetze, ein paar beeindruckende

Zahlen zur Hauptkirche St. Michaelis in Hamburg

Für mich hat die Kirche den Charakter einer Saalkirche, auch wenn vielleicht die Fachbegrifflichkeiten nicht von solch einer sprechen. Ich vergleiche da gerne mit anderen besuchten Kirchen, wie z.B. die Stadtkirche in Göppingen in meinem Schwabenländle, die eine ähnliche Form aufweist. Von der Größe kann sie natürlich nicht mithalten. Der Michel bringt es auf 52 Meter Länge und 44 Meter Breite. 27 Meter geht es im Innenraum nach oben und sie bietet über 2.000 Menschen Platz. Ist daher auch gerne ein Veranstaltungsort für Konzerte, vor allem bei der Anzahl der Orgeln, die der Michel aufweisen kann.

Deshalb geht mein nächster Blick hinauf  zu den

Orgeln in der Hauptkirche St. Michaelis Hamburg

Ja, ihr habt richtig gelesen, ich wähle die Mehrzahl. War es ja schon in den anderen Hauptkirchen so, dass es nicht nur eine Orgel gab, St. Katharinen hat eine zweite Orgel im Langhaus und auch in anderen Kirchen ist es durchaus üblich, dass es noch eine Chororgel gibt, so sind es im Michel gleich fünf Orgeln. Ich hab beim Sortieren meiner Bilder echt krampfhaft gesucht. Bin ich jetzt soooo verpeilt, dass ich keine Orgeln mehr sehe? Egal wie oft ich mich durchgeklickt habe, es blieb bei drei Orgeln in der Kirche. Jetzt bei meinen Recherchen konnte ich aufatmen, ich bin nicht verpeilt, in der Kirche sind es drei Orgeln. Die vierte ist in der Krypta, die fünfte ganz oben auf dem Dachboden.

Die Steinmeyer-Orgel im Michel in Hamburg

Die alte Orgel, die sechs Jahre nach der Einweihung, 1768 in der Kirche ertönte, wurde 1906 bei dem Brand im Turm und der Kirche zerstört. Also musste eine neue Orgel her, und da bekam die Firma Walcker im schwäbischen Ludwigsburg den Zuschlag für die größte Kirchenorgel aller Zeiten. Ganz billig war sie nicht, was ja mit der Ausstattung auch nicht zu erwarten war: 163 Register, über 12.000 Pfeifen sind da nur ein paar Daten dazu. Zum ersten Mal hörte man die größte Orgel der Welt am 19. Oktober 1912 im Michel. Mit den Beschädigungen im Zweiten Weltkrieg tauchte dann die Frage auf, in alt neu sanieren oder ganz neu. Man entschied sich für komplett Neu. Den Zuschlag erhielt eine Orgelbaufirma in Bayern und so wurde aus Walcker-Orgel eine Steinmeyer-Orgel, die jetzt als Hauptorgel im Michel fungiert. Mit über 6.600 Pfeifen kommt sie zwar nicht an ihre Vorgängerin ran, aber sie trumpft mit ihrem wunderschönen Klang.

Da zeigt sich mir im Michel etwas besonderes, denn man kann direkt an der Orgel spielen, oder an einem Zentralspieltisch auf der Konzertempore.

Auf dieser Konzertempore zeigt sich die zweite Orgel

die Marcussen-Orgel im Michel

und mit über 2.600 Pfeifen doch ein bisschen kleiner als ihr schräg gegenüber. Dafür kann sie bei Konzerten, die ja eine lange Kirchentradition haben, auftrumpfen. Sie hat wohl ein ausergewöhnliches Klangbild. In meiner Heimatstadt, die meine Geburtsstadt Schwäbisch Gmünd immer noch ist, finden alljährlich die Europäischen Kirchenmusiktage statt, die Konzertgenuss pur in unseren Kirchen bieten. (Bild links)

Gegenüber auf der rundumlaufenden Empore wartet das nächste Schätzchen für Konzerte,

die CPE Bach-Orgel im Michel

Carl-Philipp-Emanuel Bach, der berühmteste Sohn von Johann Sebastian Bach war u.a. auch für den guten Ton in den Hauptkirchen Hamburgs zuständig. Ihm zu Ehren hat man diese Orgel gewidmet. Sie kommt zwar als kleinste Orgel der drei daher, aber die Kleinsten sind ja oft die ‘Pfiffigsten’ und zeigen was sie können. Die Wirkungsstätte seines Vaters, Johann Sebastian Bach, an der Thomaskirche in Leipzig haben wir auch bereits besucht.

Marcussen-Orgel im Michel Hamburg 0017
CPE-Bach Orgel Michel Hamburg 0016
Schallloch St. Michaelis Hamburg 0018

Auf dem dritten Foto seht ihr die Decke im Michel. Eine Lüftung in der Decke, so könnte man im ersten Moment denken, aber in dem großen Loch versteckt sich

das Fernwerk und Schallloch im Michel

Ja, die vierte Orgel versteckt sich wirklich vor den Besuchern des Michels, denn sie steht auf dem Dachboden. 26 ist hier die magische Zahl, denn 26 Meter Länge hat ein Schallkanal bis zum Schallloch, das 26 Meter über dem Kirchenboden ist. 1912 wurde das Fernwerk bereits im Michel eingebaut, und war eine kleine Berühmtheit dieser Zeit, die im Zweiten Weltkrieg dann zerstört wurde. Ähnlich dem Vorgänger wurde dann 2009 ein neues Fernwerk eingebaut. Bespielt wird es vom Zentralspieltisch auf der Konzertempore.

Ja,

die Emporen in der Hauptkirche St. Michaelis in Hamburg

sind schon ein besonderer Hingucker. Ringsum schwingt sie sich um den Mittelraum – wunderschön. Da brauchts keine weiteren Worte …

Wenn ihr euch jetzt fragt (so wie ich mich auch gefragt habe), was machen

die Rettungsringe im Michel in Hamburg

dann gibt es dafür eine einfach Erklärung. Man sollte es nicht glauben, aber nicht nur Gastro und andere Betriebe hat Corona hart getroffen. Auch der Michel hat zu kämpfen, ist er eine DER Touristenmagnete in der Hansestadt. Konzerte, Besucher, alles wurde lahmgelegt. Die Folge war, dass Einnahmen fehlen. Und die braucht man nunmal aber dringend um viele Dinge zu finanzieren. In solchen Situationen wird man erfinderisch. In der Hauptkirche St. Petri kann man sich einen Stern am Kirchenhimmel auf Zeit erwerben – im Michel kann man Pate für einen Rettungsring werden. Man rettet quasi den Michel vorm Ertrinken.

Bereits 60 Rettungsringe von Hamburger Schiffen und der ganzen Welt hängen in der Galerie der Rettungsringe an der Galerie oder dem Hauptgang zum Altar. Wollt ihr wissen, von welchen Schiffen Rettungsringe im Michel hängen? Dann klickt einfach HIER.

Ich bleib noch ein bisschen mit dem Blick nach oben, an

die Decke in der Hauptkirche St. Michaelis Hamburg

die wie die Barockdecken wunderschön verziert sind. Aber doch nicht sooooo üppig wie ich es auch schon vorgefunden habe. In der Wallfahrtskirche auf dem Schönenberg bei Ellwangen habe ich mich fast erschlagen gefühlt, es war einfach zuviel. Da gefällt mir die Decke im Michel doch bedeutend besser. Kleine Täuschungen sind aber auch dabei. Denkt nicht, dass sich dort oben in luftiger Höhe tatsächlich soviele Fenster befinden. Bis auf ein einziges Fenster, das tatsächlich zum Öffnen geht, sind sie alle verglast.

Decke Michel Hamburg 8455
Decke Michel Hamburg 8457
Decke Michel Hamburg 8467

Zurück auf den Boden und vielleicht habt ihr diesen Blick, der eigentlich immer früher kommt, schon vermisst – zur

Kanzel in der Hauptkirche St. Michaelis Hamburg

die im Michel nicht die vier Evangelisten um sich versammelt, wie sie sehr häufig in anderen Kirchen zu sehen sind. Aus Marmor ist sie, mit den Füßen auf dem Boden. Im ersten Moment könnte man denken, sie ist aus Holz, so wie ihre Vorgängerin. Man hat sie optisch einfach ihr angeglichen. Wenn ich mir die Form der Kanzel anschaue, dann kann man sich den Prediger vorstellen, wie auf dem Bug eines schön geschwungenen Schiffes. Ja, ich weiß, die laufen spitz zu, aber Gedanken sind doch frei, oder? 😉

Wie jede Kanzel hat auch die im Michel einen Schalldeckel, auf dem ein Engel auf einem Fuß schwebt. Es ist nicht mehr das Original, dieser wurde beim Bombenangriff getötet. Ein Schätzchen das gerettet werden konnte, das aber nur zu besonderen Anlässen zu bewundern ist, ist die Kanzeluhr. Ich hab solche Sanduhren schon in anderen Kirchen gesehen. Alle vier Sanduhren werden zu Beginn der Predigt umgedreht und somit erspart sich der Prediger das Zeitgefühl und die Gefahr einer never-ending Predigt.

Ich muss euch noch etwas zeigen, was es so nur in Hamburg gibt. Vor allem habe ich es nur im Michel so gesehen –

die Kirchenbänke in St. Michaelis in Hamburg

Klar, dass es die nur in Hamburg gibt, tragen sie doch teilweise das Hamburger Wappen.

Es war ja im Mittelalter bis hinein ins Spätmittelalter nicht üblich, dass eine Kirche Sitzgelegenheiten bot. Da hast du gefälligst zu stehen. Erst spät, seit der Reformation darf man sich in den Kirchen ‘setzen’. 1910 wurden beim Wiederaufbau insgesamt über rund 600 Meter Bänke auf vier Seiten in der Kirche verteilt. Vorgabe war ja von jeher, dass von jedem Platz aus die Kanzel eingesehen werden soll. Bevor im Mittelgang die Querbänke beginnen, gibt es auf beiden Seiten ganz spezielle Kirchenbänke,

die Beede und das Senatsgestühl im Michel

St. Michaelis hat sich zwar nicht ausgesucht, unter den fünf Hauptkirchen die Nummer Eins zu werden, ist sie doch als letzte Kirche dazugekommen. Aber dank ihrer prächtigen, wunderschönen Ausstattung und ob ihrer Größe ist sie es eben vermutlich geworden. Zu offiziellen Anlässen oder Trauerfeierlichkeiten begibt sich also die Obrigkeit der Stadt, allen voran der Erste Bürgermeister in den Michel, begleitet vom Senat. Und die haben, wie im Rathaus auch, mit Leder bezogene Sessel. Auf der anderen Seite platzieren sich dann der Kirchenvorstand und Würdenträger der Kirche.

Das Beedegestühl, das ist dem Finanz- und Verwaltungsausschuss des Kirchenvorstands vorbehalten, hat als Bankwangen den Hl. Michael beim Kampf mit dem Drachen. Auweija, die haben vermutlich auch zu kämpfen? So kann man das eventuell auslegen 😉

Es gibt noch vieles mehr im Michel zu entdecken, diese Entdeckungen macht ihr bitte selber bei eurem Besuch. Wäre ja sonst wirklich langweilig, wenn ich euch alles ausbreiten würde. Ein letzter Blick in die wunderschöne Kirche, ein letzter Blick zum Hl. Michael in der Kirche und weiter geht die Erkundung. Denn wir wollen natürlich noch in die Unterwelt, sprich in die Krypta.

Auf dem Weg dorthin, erzähle ich euch noch etwas über den

Hl. Michael, der Namenspatron der St. Michaelis Kirche in Hamburg

Immer wieder begleiten mich bei meinen Kirchenbesuchen die gleichen Heiligen und bestimmt ist der Erzengel Michael euch allen ein Begriff. Er soll es gewesen sein, der als Engel mit einem Schwert Adam und Eva aus dem Paradies getrieben hat. Er soll den Lebensbaum bewacht haben. Er hat Abraham besucht und ihn auch davor bewahrt, dass er seinen Sohn Isaak getötet hat. Und auch Michael soll es gewesen sein, der beim Auszug aus Ägypten das Rote Meer geteilt hat und so das Volk Israel ins gelobte Land geführt hat. Alles klar?

Nicht verwechseln mit dem Hl. Georg der auch mit dem Drachen dargestellt wird. Bei Michael hat der Drachen als sein Attribut eine andere Bedeutung – der Drache ist hier das Symbol für die gottfeindlichen Mächte. Michael, der Engel mit den großen Flügeln, stürzt den Drachen in den Abgrund, und kämpft gegen alles was Gott seinen Rang streitig machen könnte. Wenn ihr noch mehr über den Hl. Michael nachlesen möchtet, dann klickt HIER.

Für mich war der Erzengel ein geduldiges Motiv da oben über dem Hauptportal, in der es zur Krypta und zum Turm geht. Der Bildhauer August Vogel hat die 4,60 Meter hohe Figur geschaffen. Ihm begegnet ihm auch bei einer Rathausführung. Vor dem Senatsgehege sind die beiden Statuen auch von ihm. Neben Michael kauert ängstlich eine Mutter, die ihre Kinder beschützen will. Recht von ihm ein Vater, der seinem Sohn Mut macht gegen das Böse anzugehen. Unter dem Erzengel nimmt ein Relief Bezug auf die Vertreibung von Adam und Eva aus dem Paradies.

Und noch einem sind wir auf dem Weg zum Hauptportal begegnet

Martin Luther-Denkmal an der Hauptkirche St. Michaelis in Hamburg

Zu dieser Person aus dem 16. Jahrhundert brauche ich wohl nichts weiter zu schreiben. Jeder kennt den Reformatiker, der im Übermaß von 3,90 Meter als Bronzestatue an der Kirche steht.

Martin Luther-Statue am Michel in Hamburg 8497

So, jetzt sind wir am Haupteingang angekommen, denn nur hier bekommt man den Eintritt zur Krypta und auf den Turm. In die Kirche geht es aber nur über einen Seiteneingang. Wir haben uns ein Kombiticket genommen. Ich kann euch wirklich empfehlen einen Blick in die

Krypta in der Hauptkirche St. Michaelis in Hamburg

zu werfen. Keine Angst wenn ihr mit Kindern unterwegs seid, es sind dort keine Särge zu sehen, so wie ich es im Kaiserdom in Merseburg oder im Dom in Zeitz (beides Sachsen-Anhalt) erlebt habe. Die Hauptkirche ist ja schließlich keine Königskirche. Aber es erwarten euch viele Ausstellungen und eine einzigartige Lichtatmosphäre. Schaut mal

mein Gesamteindruck der Krypta im Michel

fast ein bissle mystisch …

Schon im Vorraum erwarten euch ein paar Schätzchen, die man beim Brand noch retten konnte. Darunter auch die Reste einer Bronzeglocke, die aus dem 18. Jahrhundert stammt.

Oben an der Kirche hat er euch sicher auch schon begrüßt, Martin Luther. Hier unten gibt es zwei herrliche Glasfenster zu bewundern, die ihn als Mönch zeigen und ihn beim Thesenanschlag zeigen. Hier sind sie natürlich künstlich beleuchtet, aber ich stelle mir die Fenster gerade in einer Kirche mit natürlichem Licht vor. Man konnte sie vor der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg auch in einer Lutherkirche eines Seemannsheims bewundern. Die Fenster konnten gerettet werden.

Die Krypta im Hamburger Michel als Bestattungsort

Ich hab mich da ein bisschen durchs Internet gelesen, auch, weil ich in vielen von uns besuchten Kirchen Kirchenbestattungen gefunden habe. Es war ja bis ins 18. Jahrhundert durchaus üblich, dass man sich in einer Kirche bestatten ließ. Klar gab es auch Friedhöfe um eine Kirche. Aber nicht selten habe ich es nachlesen können, dass dies aus hygienischen Gründen in einem Stadtkern, und da standen ja meist die Kirchen, nicht mehr gestattet war. Also wurde ‘ausgelagert’ so wie bei unserem ältesten Friedhof meiner Heimatstadt, dem Leonhardsfriedhof. Oder rings um die Frauenkirche in Dresden musste der Friedhof weichen. In Nördlingen wurde umgezogen, als die Pest grasierte. Ja, auch ohne viel Worte kann man sich da vorstellen, was passieren kann, wenn diese Toten mitten in der Stadt begraben werden?

Auch Bestattungen in Kirchen wurden immer wieder zu einem Problem. Um den Toten unter ‘den Boden’ zu bekommen, musste der Fußboden angehoben werden. In der Folge gab es, wie auf den normalen Erdfriedhöfen auch, Setzungen – sprich Stolperfallen. Vom Geruch will ich jetzt gar nicht reden. Viele Kirchen, die die Möglichkeiten hatten, legten deshalb eine Gruft an, unter der Kirche. Und es war ja schließlich sowas wie ein Prestige, in einer Kirche bestattet zu werden. Richtig bestattet und nicht nur als Gedenken mit einem Epitaph, von denen im Michel keines zu finden ist.

Baumeister Sonnin hatte die glorreiche Idee – ‘man könnte doch’ quasi die gesamte Kirche unterkellern und diesen zum Bestattungsort zu machen. Die Kirchenvertreter waren schnell überzeugt, denn hochgerechnet würde ihnen irgendwann der Platz auf oberirdischen Friedhöfen ausgehen. Und jeder kam ja auch nicht in die Gruft unter die Kirche. Denn schließlich kostet so ein Bestattungsplatz auch etwas (mehr). Da war gewaltig ein Rechner am Werk, mit den Einnahmen kann man den Bau finanzieren und und und. Wenn da nicht die Franzosen während der französischen Besatzungszeit gewesen wären. Denn die verboten diese Bestattungsart kurzerhand. Irgendwann geriet dieser Ort dann in Vergessenheit. Erst im 20. Jahrhundert, als man nach dem Turm- und Kirchenbrand wieder neu aufbaute, erinnerte man sich ‘da war doch was’. Bestattungen in der Kirche gab es zu dieser Zeit nicht mehr, aber man hatte einen großen Lagerraum – und man hatte während dem Zweiten Weltkrieg eine Zufluchtsstätte für die Menschen während den Angriffen.

1986 wurde die Krypta wieder ‘zum Leben’ erweckt. Ich weiß, klingt irgendwie doof bei einem Bestattungsort. Aber schließlich sind dort noch berühmte Persönlichkeiten, die dort bestattet liegen, und man könnte ja alles der Öffentlichkeit zugänglich machen. Und so stehe ich jetzt in der Krypta, die auch für Ausstellungen und Dokumentationen genutzt wird.

Fast wie ein kleiner Gedächtnisort wurde die jetztige Grabstätte des Michel-Baumeisters

das Sonnin-Grab in der Krypta von St. Michaelis in Hamburg

1794 verstarb der Baumeister und hatte ursprünglich seine Grabstätte an einem anderen Ort der Krypta gewählt. Jetzt liegt die Grabplatte ein bisschen erhöht und entgegen den Vorgaben von Sonnin hat sie 1912 eine Inschrift bekommen.

Sonnin-Grab in der Krypta im Michel Hamburg 8565
Sonnin-Grab in der Krypta im Michel Hamburg 8576
Sonnin-Grab in der Krypta im Michel Hamburg 8578

Das zweite berühmte Grab gehört demjenigen, der in der Kirche für die guten Töne gesorgt hat,

das CPE-Bach-Grab in der Krypta im Michel

vermutlich werden Vater und Sohn Bach in Leipzig und Hamburg genügend Besucher haben, die die Grabstätten der beiden berühmten Musiker besuchen wollen. Der Sohn von Johann Sebastian Bach wirkte in Hamburg als städtischer Musikdirektor. Darunter fiel auch seine Aufgabe, in den Hauptkirchen musikalisch für den guten Ton zu sorgen. Am 14. Dezember 1788 verstarb Carl Philipp Emanuel Bach und wurde in der Krypta beigesetzt. Ihr könnt seine Grabstätte nicht übersehen – zum einen ist es mit einen schmiedeisernen Geländer eingefasst, daneben steht der Stammbaum der Familie Bach – zum anderen liegt eine rote Rose auf seiner Grabplatte. Genauso wie bei seinem Vater in Leipzig, wird auch bei ihm jeden Tag eine rote Rose abgelegt.

CPE-Bach-Grab Krypta Michel in Hamburg 8536
CPE-Bach-Grab Krypta Michel in Hamburg 8537

Habt ihr oben in der Kirche bei den Orgeln mitgezählt? Fünf Orgeln hat der Michel, aber inklusive Fernwerk nur vier in der Kirche. Die fünfte Orgel,

die Felix-Mendelssohn-Bartholdy-Orgel in der Kypta des Hamburger Michel

befindet sich nämlich in der Krypta. Seit 2000 wird die Krypta auch für Gottesdienste und auch für Konzerte genutzt. Die 1917 gebaute Orgel wurde so um 2010 rum restauriert und erklingt nun in der Krypta. Sie ist die kleinste der fünf Orgeln im Hamburger Michel.

Ein Gottesdienst sollte auch einen Altar haben. 2008 wurde er geweiht und man könnte meinen, sehr schlicht ist er. Täuscht auf den ersten Blick, wenn man weiß, woher die Steine für den Altar stammen. Die wichtigsten Städte in der Kirchengeschichte tragen einen Stein bei, und die zwölf Apostel sind namentlich in den Steinen verewigt.

Felix-Mendelssohn-Bartholdy Orgel Krypta Hamburger Michel 8596
Altar-Krypta-Hamburger-Michel_8528

Die Krippensammlung in der Krypta des Hamburger Michel

ist etwas Besonderes, denn die Krippen hatten einen weiten Weg bis sie der Sammler Kurt Rechenbach der Hauptkirche St. Michaelis vermacht hat. Von Peru, Polen, Frankreich oder Italien stammen sie teilweise her.

Krippensammlung in der Krypta im Hamburger Michel 8552
Krippensammlung in der Krypta im Hamburger Michel 8554

So ca. 60 Krippen könnt ihr in der Krypta bewundern. Eine Kostprobe bekommt ihr schon  🙂

Es gibt aber noch viel mehr in der Unterwelt zu entdecken. Geht einfach selber auf diese Entdeckungsreise, denn es lohnt sich, die paar Treppen nach unten zu gehen.

Krypta Hamburger Michel 8540

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So kommt ihr zur Hauptkirche St. Michaelis in Hamburg