Hamburg

Freie und Hansestadt Hamburg
Fläche: 755,22 km²
Gründung: 500 n.Chr.
Einwohnerzahl: 1.852.478 (31.12. 2020)
Bevölkerungsdichte: 2453 Einwohner pro km²
7 Bezirke
104 Stadtteile
Hamburg – für uns aus dem tiefsten Süden gefühlt eine halbe Weltreise entfernt. Und doch für mich so faszinierend wie keine andere Großstadt in Deutschland. Schon 2005 habe ich mit meiner Tochter die zweitgrößte Stadt Deutschlands erkundet. 16 Jahre hat es gedauert, bis mich der Reiz der Hansestadt an der Elbe wieder gepackt hat. Lagen doch dazwischen soviele andere Ziele, die von uns entdeckt werden wollten.
Ja, eigentlich hat es drei Anläufe gebraucht, bis wir endlich in Hamburg waren. Seit drei Jahren lag ein Hotelgutschein „5 Tage Hamburg“ wohlbehütet im Ordner. Erst wurde ich gesundheitlich daran gehindert, diese weite Strecke in Angriff zu nehmen – und wenn ihr meine „Urlaube“ nachverfolgt habt, dann ist euch klar, dass ich nicht zum Füße hochlegen in den Norden fahren würde. Nachdem ich es gesundheitlich endlich gepackt hätte, kam dieser Fiesling Corona daher, der unsere geplante Reise nach Hamburg und weiter zur Insel Rügen durcheinandergefegt hat. Die Zeit lief, das Verfallsdatum des Gutscheins rückte immer näher – und jetzt, da Hotels auch wieder Touris Einlass gewährte, war die Zeit für unsere große Fahrt gekommen.
Der frühe Vogel fängt den Wurm, auch wenn DIESE Aufstehzeit schon einiges an Überwindung gekostet hat. Aber mal ehrlich, wenn man nur fünf Tage hat, waren wir nicht bereit, unnötig Zeit zu verplempern. Immerhin lagen fast 8 Stunden Fahrt (mit Pausen) vor uns. Keine LKWs (da Sonntag) – kaum Autos, Fridolin konnte sich freudig ohne Stress nach Hamburg aufmachen und fand ohne Probleme unser Hotel an der Grenze Reeperbahn/Altona.
Euch hier auf dieser Seite über die Geschichte Hamburgs zu erzählen – klickt euch einfach durch meine Berichte und ihr werdet dort fündig.
Fakt ist, und das war auch bereits 2005 schon so – für mich beginnt das Feeling Hamburg an den Landungsbrücken. DANN weiß ich mit dem Schnuppern der Elbeluft – ich bin in Hamburg 🙂 Ja, da kommt auch das Wasserkind in mir durch. Ich kann mich stundenlang am Wasser aufhalten (ihr werdet es in meinen Berichten sehen) – einfach nur schauen und genießen. Und so begann unser erster Nachmittag in Hamburg an den Landungsbrücken und durch den Stadtteil St. Pauli wieder zurück ins Hotel.
Wie ihr an den Berichten sehen könnt, unsere Zeit in Hamburg war gut gefüllt. Man wusste ja nicht, wie die Regenfront die zu dieser Zeit über Deutschland hing auch hier den Norden erreicht. Und was man weg hat, hat man weg 😀
Jeden Tag habe ich mich wie ein kleines Kind beim Blick in den Himmel gefreut. Tatsächlich haben wir in den gesamten fünf Tagen nur zwei Stunden Regen bei einer Stadttour abbekommen, und einmal ein kleines Nieseln am Abend. Herz, was will man mehr?
Bevor ihr euch durch meine ausführlichen Berichte lesen könnt (und die werden laufend mehr werden, aber tausende Fotos sichten und Berichte schreiben dauert halt seine Zeit, deshalb kommt gerne immer wieder vorbei) gibt es noch ein paar Tipps für euren Hamburg Besuch von mir.
Meine persönlichen Tipps für euch:
In Hamburg braucht ihr kein Auto. Nehmt euch die Hamburg Card und ihr könnt kreuz und quer durch Hamburg fahren. (Ab 2 Personen seid ihr eine Gruppe) U/S-Bahn, alle Buslinien in Hamburg könnt ihr damit nützen. Selbst die Busse im Ohlsdorfer Friedhof sind inklusive. UND – gönnt euch unbedingt eine Fahrt auf einem Fährschiff (auch enthalten). Wir sind mit der Linie 62 raus nach Finkenwerder – ihr könnt es an meinem Bericht darüber sehen, es ersetzt fast eine Hafenrundfahrt auf der Elbe. Auf dem Rückweg sind wir bei den Museuumsschiffen ausgestiegen und habe beim Beobachten die Seele baumeln lassen. Ihr könnt auf dieser Fahrt ein- und aussteigen wo ihr wollt.
Wollt ihr eine Barkassenrundfahrt machen, die auch in die Fleete oder Speicherstadt führt, dann erkundigt euch unbedingt nach den Abfahrzeiten. Wir waren eine Stunde zu spät dran. Die Gezeiten erlauben nicht immer eine Durchfahrt unter den Brücken 😉
Zusätzlich bekommt ihr bei Besichtigungen eine Ermäßigung mit der Karte. Und bei den Besichtigungen solltet ihr unbedingt das Hamburger Rathaus und die Auffahrt auf den Turm vom Michel mitmachen (aktuell mit Corona müsst ihr aber die Stufen zu Fuß wieder herunter, hoch geht ein Lift). Wenn ihr die Zeit habt, dann ist durchaus auch eine Busfahrt interessant. Wir haben dieses Transportmittel bei einem Besuch in Blankenese gewählt und waren hell begeistert. Auch wenn der Bus gefühlt an jeder ‚Milchkanne‘ gehalten hat, so haben wir doch abseits der direkten Linie einiges von den Stadtteilen gesehen. Es würde auch eine S-Bahn nach Blankenese führen, wäre aber langweilig. Warum Blankenese? Wenn ihr ins Treppenviertel geht (oder meinen Bericht dazu lest), dann wisst ihr warum.
Besucht ihr während Corona die Hansestadt, dann solltet ihr die Luca-App installiert haben. Ohne sich darüber einzuloggen kommt ihr nirgendwo rein, nicht mal auf einen Kaffee im Außenbereich. Für mich geht hier der Daumen nach oben! Wir haben uns die fünf Tage in Hamburg diesbezüglich wirklich gut gefühlt. Achja, auch Corona geschuldet – auf der Reeperbahn (und im Schanzenviertel) gehen um 19 Uhr die Lichter aus. Da bekommt ihr dann auch nichts mehr zum Essen.
Und jetzt – kommt mit zu meinen Erkundungen in der Hansestadt Hamburg. Irgenwann kommen wir wieder, denn es gibt noch vieles mehr zu entdecken ….
Hauptkirche St. Petri
St. Pauli Landungsbrücken
Levantehaus
Hauptkirche St. Jacobi
Kontorhausviertel
Hauptkirche St. Katharinen
St. Nikolai
Binnenalster
Hauptkirche St. Michaelis
Museumshafen Oevelgönne
Landungsbrücken
Speicherstadt
St. Marien-Dom
Außenalster
Blankenese
Das Treppenviertel im Hamburger Stadtteil Blankenese
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Im Hamburger Stadtteil St. Georg unterwegs
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Im St. Marien-Dom in Hamburg
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