Prachtvoller venezianischer Barock – die Kirche Santa Maria Assunta (Chiesa i Gesuiti) im Sestiere Cannaregio in Venedig zeigt in ihrem Inneren wahre Schätze.

Wir sind zu Wiederholungstätern geworden. Es hat zwar ein gutes Jahr gedauert, aber über Weihnachten und Silvester 2023/24 haben wir der Lagunenstadt einen erneuten Besuch abgestattet. Und da war doch von unserem Besuch im Herbst 2022 noch ein Besichtigungspunkt offen – die Innenbesichtigung der Kirche Santa Maria Assunta, oder auch kurz nur Gesuiti genannt. Damals hat uns die Kirche wegen der Mittagspause diese Besichtigung verwehrt. Uns blieb nur der Blick auf die Barockfassade und der Besuch des angrenzenden Ex-Convents.

Richtig gechillt ging es für uns am vorletzten Tag des Jahres zu. Haben wir doch viele Besichtigungspunkte 2022 bereits abgehakt. Wir wollen uns einfach nur ein bisschen durch den Sestiere Cannaregio treiben lassen – und, vielleicht haben wir ja Glück und die Kirche lässt uns dieses Mal rein? Venedig ist in sechs Stadtviertel aufgeteilt, die Sestiere, Cannaregio ist das nördliche Stadtviertel, in das wir gerne ausgeschwirrt sind. Hier geht es in weiten Teilen, des aus 33 Inselchen zusammengesetzten Viertels, doch noch recht beschaulich und ohne viele Touristen zu. Auch heute haben sich ganz wenige Touristen in den nordöstlichen Teil der Insel verirrt. Ganz einfach und ohne viele Anfangsschritte haben wir uns per Vaporetto zur Fondamente Nove bringen lassen, um uns von dort rückwärts zum Piazzale Roma, dem zentralen Busbahnhof, treiben zu lassen. Unsere Ferienwohnung war wie im Jahr zuvor, wieder auf dem Festland in Mestre.

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Inhaltsverzeichnis

meiner Besichtigung der Kirche Santa Maria Assunta (Chiesa i Gesuiti) in Venedig

die mit der

Außenansicht der Kirche Santa Maria Assunta (Gesuiti) in Venedig

beginnt. Sie stehen immer noch 😀- die 12 Apostel an der  Kirchenfassade, die aus luftiger Höhe die Menschen beobachten. Einer allein konnte den Entwurf von Domenico Rossi nicht umsetzen. In einer Gemeinschaftsarbeit wurden also die Skulpturen für die Fassade geschaffen – über allen thront die, der die Kirche gewidmet ist: Maria, umringt von betenden Engel.

Ihr seht es am letzten Foto – juchuuuuu, das Glück ist heute auf unserer Seite, die Kirchentüre ist zur Besichtigung geöffnet 😊 Bevor es aber losgeht, bekommt ihr

ein bisschen Baugeschichte zur Kirche Santa Maria Assunta (Gesuiti) in Venedig

die ursprünglich bis ins 12. Jahrhundert zurückgeht. Damals wurde eine Kirche für den Kreuzritterorden errichtet. Dieser Orden hatte sich zum Ziel gesetzt, Kreuzritter und kranke Pilger aufzunehmen und zu pflegen. Der Papst hat diesen Hospitalorden 1160 offiziell anerkannt. Wer sich aber solchen caritativen Zielen verschrieben hat, konnte unmöglich die finanziellen Mittel für einen Kirchenbau oder den Hospitalbau aufbringen. Gut, wenn sich das Sponsoren melden, so wie die Familie Gussoni, die den Komplex finanzierten. Ein Brand setzte die Kirche jedoch 1214 in Schutt und Asche. Diesmal, wie auch in der Folgezeit half dann der Doge von Venedig, damit die Kirche wieder aufgebaut werden konnte. Alles wäre schön so weitergegangen, wäre dem Orden nicht Disziplinlosigkeit nachgesagt worden. Der Papst sprach das Schlusswort für den Orden – der gesamte Komplex wurde 1657 an die Jesuiten verkauft.

Neu waren die aber nicht in Venedig, naja doch, man kann sagen, sie waren wieder neu in Venedig. Denn der Jesuitenorden mischte sich in einen Streit ein, der schlussendlich 1606 für sie und ganz Venedig nicht gut ausging. Republik Venedig vs. Papst – wer hat die letzte Stimme bei der Besetzung des Patriarchats von Venedig? Venedig sagte: von jeher unser Recht, dieses Amt zu entscheiden … doch der Papst wollte das Recht wieder für sich zurückholen. Wenn zwei sich streiten, dann sollte sich der Dritte möglichst raushalten. Doch die Jesuiten schlugen sich auf die Seite des Papstes, der so erzürnt war, dass der ganz Venedig exkommunizierte, um die Republik klein zu bekommen. Vielleicht hätte die Stimme des Ordens Venedig geholfen? Jedenfalls waren die Venezianer derart in Rage, dass sie den Orden aus der Stadt rauswarfen und sogar den Einwohnern der Lagunenstadt bei drastischen Strafen verboten, dass kein Kind in deren Schulen gehen dürfte. Heiligs Blechle, da ging es hoch her.

1657 hatte die Republik jedoch ein Erbarmen mit dem Jesuitenorden und ließ ihn wieder in die Stadt. Da die jedoch keine Bleibe mehr hatten, und man immer noch zeigen wollte, wer hier das Sagen hat, verkaufte die Stadt diesen Komplex am Rand der Stadt an die Jesuiten. Die Kirche war jedoch schon so in die Jahre gekommen, dass man sie nur noch abreißen konnte. 1714 wurde nach den Plänen von Domenico Rossi mit dem Bau begonnen. Unterstützung bei dem Vorhaben ’neue Kirche‘ bekam der Orden später noch von der Adelsfamilie Manin, die auch das Sponsering für den Hochaltar übernahmen. Damit aber auch den Anspruch stellte, dass das Presbyterium die Grabkapelle der Adelsfamilie wird. 1728 wurde die Kirche geweiht.

Glück hatte aber der gesamte Orden wohl nicht. Die Könige von Frankreich, Spanien und Portugal übten 1773 derartigen Druck auf den Papst aus, dass der nicht mehr anders konnte und den Orden verbot. Im Vorfeld hat es da so richtig gebrodelt – man sagte dem Orden nach, dass sie hinter Verschwörungen stecken sollen. Als dann auch noch ein Mordanschlag auf König Heinrich IV. auf das Konto eines Jesuitenschülers gehen sollte, war es dann genug. Das Kloster das neben der Kirche war, wurde 1774 zu einer Schule umfunktioniert, und unter Napoleon zur Kaserne degradiert. Die Kirche kam zu einer Pfarrgemeinde Venedigs. Als der Papst 1814 die Aufhebung des Ordens dann wieder zurücknahm, bezogen 1844 die Jesuiten wieder einen Teil ihres früheren Domizils. Ganz schön turbulent, gell.

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meiner Innenbesichtigung der Kirche Santa Maria Assunta Gesuiti in Venedig

die wie immer mit der

Innenansicht der Kirche Gesuiti in Venedig

beginnt.

Wie bei den meisten katholischen Kirchen bildet der Grundriss ein Kreuz.

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Man sagt, dass sich der Orden in der Bauplanung nach wie vor seine Loyalität gegenüber Rom gezeigt hätte, und den Stil der Kirche il Gesù in Rom, der Mutterkirche des Ordens, übernommen hat. Ich habe die Kirche in Rom bei unserem Langzeitaufenthalt im Oktober 2023 besucht. Man kann der Fassade eine Ähnlichkeit abgewinnen, wobei ich die in Venedig als prachtvoller empfunden habe.

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Das Innere der Kirche in Rom dagegen kann man in keinster Weise vergleichen (meine Meinung) – allein schon das gigantische Deckengemälde spricht für einen Besuch dieser Kirche. Aber – es ist die Mutterkirche, und da darf es doch wirklich auch noch ein bisschen prachtvoller zugehen, oder?

Ich finde jedoch, dass sich die Kirche Gesuiti in Venedig auf ihre ganz eigene Art zu einer der prachtvollsten Kirchen in Venedig zählen darf – eben Barock vom Feinsten. Ich muss die euch einfach genauer zeigen. Als erstes diesen prachtvollen

Hochaltar in der Kirche Santa Maria Assunta (Gesuiti) in Venedig

eben der, der von der Adelsfamilie Manin gesponsert wurde. Man kann schon sagen, richtig verschwenderisch wurde der Hochaltar mit gewundenen, grünen Marmorsäulen ausgestattet, adelsgemäß eben. Ähnlichkeiten sind gewollt, kein Wunder, wenn sie von der gleichen Familie gesponsert sind und vom gleichen Künstler entworfen wurden. Giuseppe Pozzo,  der auch den Hochaltar der Scalzikirche auf Geheiß der Familie Manin entworfen hatte, setzte hier aber in Gesuiti mit zehn Säulen ein noch prachtvolleres Erscheinungsbild. Aus dieser Adelsfamilie Manin stammt übrigens der letzte Doge von Venedig. Wenn ihr mehr über diese Familie lesen möchtet, dann klickt HIER.

Im Mittelpunkt der ganzen Pracht werden Jesus und Gott auf einer Weltkugel von Engeln getragen. Einmal eine ganz andere Darstellung der Heiligen Dreifaltigkeit. Giuseppe Torretti hat sie geschaffen. Vier Erzengel flankieren den Hochaltar. Eine kleine Kuppel mit schuppenartiger Verkleidung geben dem ganzen noch einen besonderen Touch. Ebenfalls ein Blickfang ist der Tabernakel aus Lapislazuli. Auch nicht von ungefähr wurde dieser tiefblaue Stein ausgewählt. In der Mutterkirche il Gesù in Rom wurde ein Altar in einer Seitenkapelle mit Säulen aus Lapislazuli dekoriert und erhielt eine lapisblaue Erdkugel. Lange Zeit galt diese Erdkugel sogar als eines der größten aus einem Stein geschaffene Kunstwerke. Ob dieser Stein nun aufgrund seiner Fähigkeiten der spirituellen Art ausgewählt wurde? Keine Ahnung. Ich vermute eher, dass von der Adelsfamilie, bzw. dem Planer, dieser „Stein der Könige“ wie er auch oft genannt wird, aufgrund seiner Assoziation mit Macht und Adel ausgewählt wurde.

Bei den äußeren Säulen am Hochaltar könnte man vermuten, dass die mit einem Ornamentstoff überzogen sind. Scheint zumindest so. Diesen Eindruck vermittelt noch mehr

die Kanzel in der Kirche Santa Maria Assunta Gesuiti in Venedig

Ganz großes Kino, das ich in der Art an einer Kanzel noch nie gesehen habe. Fast könnte man ausrufen – Vorhang auf für die Predigt. Nein, das sind aber alles keine Vorhänge, oder Stoffe – es ist alles aus Marmor. Was für eine Meisterleistung, ich bin begeistert.

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Die Seitenkapellen neben dem Hochaltar in der Kirche Gesuiti in Venedig

zeigen auf der rechten Seite

der Altar „Predigender Hl. Franziskus Xavier“

das den Mitbegründer des Jesuitenordens bei der Missionierung zeigt. Da muss ich euch dann doch ein bisschen

aus dem Leben des Hl. Franziskus Xavier

erzählen. 1506 wurde er auf der Burg Xavier in den Westpyrenäen geboren, studierte in Paris und gründete mit anderen Gleichgesinnten den Jesuitenorden. 1537 wurde er in Venedig zum Priester geweiht und war 1539 in Rom mit dabei an der Ordenssatzung zu arbeiten. Im gleichen Jahr bat der König von Portugal den Papst um Unterstützung bei der Missionierung der portugiesischen Besitzungen in Ostindien. Just wurde Franz Xaver zum Apostolischen Nuntius gleich für ganz Asien benannt und 1541 brach er zu seiner Arbeit nach Indien auf. Die weißen Flecken der ‚Nichtgläubigen‘ sollten geschlossen werden. Drei Jahre ging das auch gut mit seiner Arbeit. Soll man jetzt sagen, mit Speck fängt man Mäuse? Besser gesagt, mit Versprechungen für die getauften Neuchristen? Mehr Essen, bessere Positionen und noch viel mehr. Boahh, das gab Stress, denn viele Getaufte kehrten auch nach kurzer Zeit wieder zu ihrem alten Glauben zurück. Der portugiesische König verlagerte seine Missionierung dann in andere Gebiete. Bedeutete für Franz Xaver, er ging nach Japan.

reliquie hl. franz xaver kirche il gesu rom 0064Auch wenn er sich zu Beginn seiner Missionsarbeit in das Leben und die Riten des jeweiligen Landes und der Menschen einarbeitete, ganz so einfach war es dann doch nicht. Vor allem, wenn sich der Kaiser des Landes vehement gegen eine christliche Entwicklung seines Landes wehrte. Schlussendlich wurde den Jesuiten sogar die Einreise ins Land verweigert. Im Alter von nur 46 Jahren starb Franz Xaver 1552 auf der Insel Shangchuan Dao, und fand in Indien seine letzte Ruhestätte. 1615 wurde sein rechter Unterarm dann als Reliquie in die Mutterkirche Il Gesù nach Rom überführt.

Der am 12. März 1622 heiliggesprochene Franz Xaver gilt in der katholischen Kirche als Schutzpatron von Indien, aller Missionare und der Seereisenden. Die Verehrung war z.B. bei dem Kurfürst und Herzog August III. so groß, dass alle seine Kinder (egal ob männlich oder weiblich) als Zusatznamen ‚Franz Xaver‘ oder ‚Franziska Xaveria‘ erhielten.

In der rechten Kapelle befindet sich das 

Denkmal des Orazio Farnese in der Kirche Gesuiti

Der General stammt aus einer der bedeutendsten Adelsfamilien Italiens, die auch dem päpstlichen Adel zugehörten. Wenn ich mir die Vita der verschiedenen Persönlichkeiten durchlese, denke ich oft – wie klein ist doch die Welt. Man begegnet sich, bzw. den Familien in meinen Reisen immer wieder. So ist z.B. die Mutter von Orazio Farnese eine geborene de‘ Medici. Aus der Familie, der ich in Florenz an jeder Ecke über den Weg gelaufen bin, und nicht nur dort. Orazio Farnese machte sich im Kampf um Kreta, der im 6. venezianischen Türkenkrieg tobte einen Namen. Oder auch in der Dardanellenschlacht, wo er 1656 dabei war. Die unter seinem Kommando stehenden Truppen finanzierte er mit seinem Bruder. Den Tod fand er am 2. November 1656 als sein Schiff vor der Insel Zakynthos vor Griechenland unterging. Verdient um sein Engagement ließ ihm der Rat von Venedig dieses Denkmal errichten, Baldassare Longhena wurde dafür beauftragt.

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Ich bin immer noch bei den Seitenkapellen neben dem Hochaltar, und komme jetzt auf die linke Seite, zum

Altar „Tod des Hl. Joseph“

Für jeden wird er ein Begriff sein, der Ziehvater von Jesus. 1870 wurde er vom Papst als Schutzpatron der katholischen Kirche erklärt.

Wie auf der rechten Seite, so ist auch in dieser Kapelle ein 

Grabdenkmal des Dogen Pasquale Cicogna in der Kirche Gesuiti

Man kann da jetzt geteilter Meinung darüber sein, wie ein Grabdenkmal auszusehen hat. Muss der Verstorbene liegen wie auf einer Totenbahre? Oder darf man ihn frei nach den Vorstellungen des Künstlers auch in anderen Positionen darstellen? In einer Kirche in Florenz konnte ich allerdings nur die Augenbrauen hochziehen, wie lasziv zwei Bischöfe auf ihren Denkmälern lagen, Blick zu den Besuchern. Leider konnte ich diese Liegeposition noch in weiteren Kirchen entdecken. Nun ja, meine Vorstellung einer Ehrung geht in eine andere Richtung. Bei diesem Denkmal geht meine Interpretation einfach in diese Richtung – müde von aller Arbeit auf dem Sofa eingeschlafen.

Pasquale Cicogna, 1509 in Venedig geboren, hatte zunächst in seiner Laufbahn nicht viel mit Venedig am Hut. Auch wenn sich seine Familie erst 1381 zum erlauchten Kreis des Großen Rates von Venedig zählen durfte, wurde schon im 15. Jahrhundert ein Familienmitglied zum Doge ernannt. Zahlreiche Ämter bekleidete Cicogna  zunächst im venezianischen Kolonialreich, bis er dann in Venedig in den Kleinen Rat aufstieg. Seine Sesshaftigkeit in der Lagunenstadt war wohl mit auch seiner Heirat geschuldet. Als im Jahr 1585 ein neuer Doge gewählt werden sollte, stand Cicogna nicht als erste Wahl zur Diskussion. Aber wenn es um zwei Kandidaten brodelt, profitiert eben der Dritte. Am 18.08.1585 wurde er zum 88. Doge der Lagunenrepublik ausgerufen. Einen Sprung ins Fettnäpfchen leistete sich der neue Doge bei der Krönungsprozession: üblich war es Gold-Dukaten dem Volk zuzuwerfen – er ging auf die günstigere Variante und ließ nur Silbermünzen verteilen. Es muss schon ein Spagat in der Regierung eines Dogen sein, kommt man mit dem einen gut klar (z.B. dem Papst), muss es beim nächsten nicht auch so sein. Kein leichter Job. Am 2. April 1595 verstarb er als regierender Doge in Venedig, und verfügte in seinem Testament, dass die Gesuiti-Kirche seine Grabkirche werden solle.

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Die Seitenkapellen in der Kirche Santa Maria Assunta (Gesuiti) in Venedig

erhalten jetzt meine Aufmerksamkeit. Rechts und links gehen von dem Saalbau jeweils 3 tiefe Seitenkapellen ab, die ich mir genauer anschaue.

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Ich beginne direkt nach dem Eingang auf der linken Seite mit

dem „Martyrium des Hl. Laurentius“ von Tizian in der Gesuiti-Kirche in Venedig

Lorenzo Massolo gab dieses Altarbild, welches als eines der größten Meisterwerke des Künstlers gilt, für die Familienkapelle in Auftrag. Um 1547 begann Tizian mit seiner Arbeit, die ein ganzes Jahrzehnt dauern sollte. Schaurig durch die dunklen Farben, aber gleichzeitig lebendig durch iluministische Malerei wirkt das Martyrium des Heiligen. Der Hl. Laurentius zählt zu den meistverehrten Heiligen in der katholischen Kirche. Auch meine Heimatkirche in Waldstetten ist ihm geweiht.

Aus dem Leben des Hl. Laurentius

der aus Rom stammt, ist überliefert, dass er als Diakon unter Bischof Sixtus II. für die Verwaltung des Kirchenvermögens zuständig war. Bevor Kaiser Valerian Sixtus enthaupten ließ, soll der Laurentius gebeten haben, den Kirchenschatz an die Leidenden und Armen zu verteilen. So wäre das Vermögen besser aufgehoben, als dass es dem Kaiser in die Hände fiel, der natürlich diesen Schatz forderte. Als der Kaiser nach drei Tagen den Kirchenschatz forderte, versammelte Laurentius alle die Menschen um den Kaiser, die er mit dem Geld beglückt hatte. „Das sind die wahren Schätze der Kirche“ – er brachte den Kaiser damit derart in Rage, dass er ihn unter Folter zur Herausgabe bewegen wollte. Doch Laurentius blieb standhaft, selbst als ihn der Kaiser auf einem glühenden Eisenrost hinrichten ließ. So soll er hier noch zum Kaiser gesagt haben: „Du armer Mensch, mir ist dieses Feuer eine Kühle, dir aber bringt es ewige Pein.“

Einer Überlieferung zufolge ließ der römische Bischof Damasus I. ihm zum Gedenken so um 380 eine Kirche in sein Haus integrieren. Sie soll eine der ältesten Kirchen in Rom sein.

Papst Pelagius II. soll dann 585 über dem Grab des Märtyrers eine Basilika erbauen lassen, die um 1223 erweitert wurde – die Basilika San Lorenzo fuori le Mura in Rom. In der Krypta ruhen die Gebeine des Heiligen – und wie ihr an den Fotos sehen könnt, ich stand davor. Bei unserer Langzeitreise nach Rom haben wir auch diese Pilgerkirche außerhalbs den Mauern von Rom besucht.

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Wer war Tizian?

Tizian wurde so um 1488 in Pieve di Cadore in eine kleine Adeslfamilie hineingeboren. Klein deshalb, weil sie zum niedrigen Adel zählte. Nach Venedig kam er auf der Suche nach einer Lehrstelle, die er dann gemeinsam mit seinem Bruder bei einem Mosaikmaler fand. Durch Kontakte kam er zu dem bekanntesten Maler dieser Zeit. Mit  anderen Malern bekamen sie Aufträge, die sie dann aber zu Rivalen werden ließen. Erst als die beiden starben (1510 + 1516) wurde Tizian ohne weitere Konkurenz zur unumstrittenen Nummer eins der venezianischen Malerei.

Tizian verstarb am 27. August 1576 in Venedig, und bekam seine Begräbnisstätte in der Kirche Santa Maria Gloriosa dei Frari in Venedig. Noch mehr über Tizians Leben und seine Werke könnt ihr HIER nachlesen.

Bei der nächsten

Seitenkapelle „Madonna mit dem Jesuskind“ in der Gesuiti-Kirche

braucht es keine großen Erklärungen.

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Auch der

Seitenaltar „Herz Jesu“ in der Kirche Gesuiti in Venedig

bedarf keiner Erklärung. Es darf in jeder Seitenkapelle auch ein Blick nach oben sein. Wie es in der Barockzeit so üblich war, tummeln sich da unzählig viele kleine Himmelsboten an den Altären.

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Die Seitenkapellen auf der rechten Seite beginnen direkt nach dem Eingang mit dem

Seitenaltar „Schutzengel“ von Palma il Giovane in der Gesuiti-Kirche in Venedig

In vielen Kirchen sponsern auch Verbände oder Gilden die Altäre der Seitenkapellen. 

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So wie hier die Gilde der Seidenweber, die sich dann vermutlich das Schutzengel-Motiv vom Künstler gewünscht hat. Man nennt Palma il Giovane auch Palma den Jüngeren, damit kann man ihn von seinem Großonkel Palma Vecchio unterscheiden. Ihr werdet ihm in der Kirche, oder hier in meinem Bericht später noch begegnen. Dann mehr zu ihm.

Der nächste Seitenaltar, bzw. die Ausschmückung wird Giovanni Maria Morlaiter zugesprochen, der in Venedig als Bildhauer einige Spuren hinterlassen hat. Weiter mit dem

Seitenaltar „Hl. Barbara“ in der Kirche Gesuiti in Venedig

Ihr kennt die Heilige bestimmt alle vom Brauch mit den berühmten Barbarazweigen. Ihr Gedenktag wird am 4. Dezember gefeiert, wenn man an dem Tag einen Obstbaumzweig ins Wasser stellt, blüht er bis zum Heiligen Abend auf. Hergeleitet aus der Legende, dass Barbara auf dem Weg ins Gefängnis an einem Zweig hängengeblieben sei, diesen abgebrochenen Zweig in ihrem Verließ in ein Wassergefäß stellte, und er genau am Tag ihres Todes aufgeblüht sei. Für unzählig viele Vereinigungen oder Berufszweige soll sie die Patronin sein.

Völlig neu war mir, dass sie aufgrund der Ähnlichkeit ihres Namens ‚barba‘ mit unserem Stauferkaiser Barbarossa auch die Schutzpatronin derjenigen sei, die sich mit Haaren befassen oder auch für die Hutmacher. Unserem Stauferkaiser deshalb, weil ich nur einen Steinwurf von der Stammburg der Staufer entfernt lebe, in der ältesten Stauferstadt Schwäbisch Gmünd meine Kindheit verbrachte und überhaupt in einem ’stauferverseuchten‘ Gebiet lebe 😉 Kein Wunder also, dass ich in meinem Reiseblog den Stauferspuren eine extra Seite gewidmet habe.

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Alles Kirchenthemen, die in unzähligen Kirchen zu finden sind – und doch jedesmal anders dargestellt werden. Der dritte Altar auf der rechten Seite nimmt Bezug auf die Verehrung Marias in Verbindung mit den Jesuiten.

Der Seitenaltar „Die Jungfrau Maria mit drei Hl. Jesuiten“ in der Gesuiti-Kirche in Venedig

Ihr wisst ja bestimmt aus meinen Berichten, dass ich so richtig neugierig bin, was ich denn in meinen Besichtigungen alles sehe, und hier an dem Altar, welche drei Heiligen Jesuiten denn da gemeint sind. Ich hab also ein bisschen gesucht – die drei sind: Francesco Borgia, der 3. General des Jesuitenordens und Stanislao Kostka, der aus einer polnischen Adelsfamilie stammte. Genau diese Adelszugehörigkeit war aber der Bremsklotz dafür, dass er in die Jesuiten-Gemeinschaft aufgenommen werden konnte. Bei Nacht und Nebel brach er aus seinem Elternhaus aus, und ging zu Fuß bis nach Rom, wo er dann doch in den Orden aufgenommen wurde. Es war für ihn allerdings nur eine kurze Station seines Lebens – ein Jahr nach der Aufnahme verstarb er.

Bewegt hat mich die Vita des dritten Heiligen Luigi Gonzaga. Er wurde ebenfalls in eine Adelsfamilie hineingeboren. Die Geburt war aber alles andere als komplikationslos. Einschneidende Erlebnisse begleiteten ihn bereits in jungen Jahren. Wie das dann alles weiterging, und Luigi in Rom zum Jesuitenorden kam, aber doch in jungen Jahren sein Leben an die Pest verlor, das alles könnt ihr HIER weiterlesen.

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Zwei große 

Seitenaltäre im Querschiff der Kirche Santa Maria Assunta in Venedig

bekommen ebenfalls einen genaueren Blick von mir. Unübersehbar groß bilden sie den Abschluss der jeweiligen Seitenkapellen, allerdings nicht in einer Nische, sondern frei.

Auf der rechten Seite ist

der Altar „Hl. Ignatius von Loyola“ in der Kirche Gesuiti in Venedig

Pietro Baratta hat den Heiligen in Stein gemeißelt, und zeigt ihn, wie er die Regeln der Gesellschaft Jesu hält. Als Mitbegründer des Jesuitenordens hat er dazu auch alles Recht. Nach einer Militärlaufbahn mit einer schweren Verwundung entschied er sich nach seiner Genesung für ein Leben als Bettler und Pilger. 1526 entschloss er sich dann zum Theologiestudium, doch kritisch beäugt durch seine Ansichten wurde er auch in der zweiten Uni vom Studium ausgeschlossen. In Paris setzte er zwar dieses Studium fort, jedoch ohne einen Abschluss zu erlangen. Dafür freundete er sich mit sechs Kommilitonen an, die am 15.8.1534 gelobten in Armut, Keuschheit und in Missionsarbeit in Palästina zu leben. Pläne waren auch zu dieser Zeit da, um sie wieder zu ändern. Nix wars mit einer Missionsarbeit in Jerusalem, obwohl er zuvor als Priester geweiht wurde. Also besannen sich die Herren um, und wollten in den Dienst des Papstes eintreten, um jene Schäfchen wieder zur katholischen Kirche zurückzuführen, die sie durch die Reformation verloren hatte. 

Der Papst gab sein okay zu dieser Aufgabe, setzte aber die Bedingung an den Orden, dass sie maximal 60 Glaubensbrüder bleiben müssten. 1541 wurde Ignatius zum ersten General der Gesellschaft Jesu ernannt. Ob geprägt aus seiner Zeit beim Militär, und die ganz eigenen Ansichten während dem Studium – eine Ordenstracht lehnte die Gemeinschaft ab, und ein Lotterleben gleich mit. Straff waren die Regeln, orientiert am Militär. Schnell wuchs die Schar der Anhänger für die Gemeinschaft, nachdem Ignatius sich nicht mehr an die 60 Personen-Regel hielt. Der Papst erklärte die Gemeinschaft später unabhängig von allen anderen. 1556 verstarb Ignatius de Loyola durch eine Krankheit. Offiziell hat er seine letzte Ruhe in der Mutterkirche Il Gesù in Rom gefunden (s. weiter oben in meinem Bericht), was Historiker jedoch anzweifeln.

Auf der gegenüberliegenden linken Seite des Kirchenschiffs ist

der Altar „Mariä Himmelfahrt“ von Tintoretto in der Gesuiti-Kirche in Venedig

Jacopo Tintoretto hat dieses Gemälde gemalt. Ich bin in Venedig sehr oft über seine Werke ‚gestolpert‘ – grandios seine Arbeit in der Scuola Grande di San Rocco in Venedig, an der er 20 Jahre gearbeitet hat. Die letzten Jahre seines Lebens hat er im Sestiere Cannaregio gelebt, in der Nähe ’seiner‘ Pfarrkirche Madonna dell‘ Orto für die er ebenfalls Gemälde geschaffen hat. In ihr hat er seine letzte Ruhestätte gefunden, gemeinsam mit seinem Sohn Domenico, der den Stil des Vaters als Maler übernommen hatte und seiner Tochter.

Mit dem letzten Bild bleibt mein Kopf gleich im Nacken, denn jetzt geht es zur

Decke in der Kirche Santa Maria Assunta (Gesuiti) in Venedig

Normal für das Zeitalter Barock ist, dass es ein bisschen üppiger ausfallen darf. In prächtiger Stuckdecke sind zwei große Freskenbilder zu sehen: Engel die Abraham erscheinen und ein Feuerwagen, der Elisas in den Himmel trägt. Obwohl sich die Planer der Kirche, bzw. ihre Auftraggeber der Jesuitenorden an die Mutterkirche in Rom angelehnt haben, an die Decke dieser Kirche in Rom kommt in Venedig keine Kirche so schnell ran. Aber, es sollte ja auch kein Wettbewerb sein.

Solltet ihr in den Kirchen eine geöffnete Tür wie hier zur

Sakristei in der Kirche Santa Maria Assunta (Gesuiti) in Venedig

vorfinden, und diese ist auch zur Besichtigung frei (was nicht immer der Fall ist), dann solltet ihr euch diesen Blick gönnen. Denn oft verbergen sich in der Sakristei Kirchenschätze wie hier.

Als erstes fällt natürlich 

der Altar in der Sakristei der Gesuiti-Kirche

auf. 

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Die Gemälde in der Sakristei der Kirche Gesuiti in Venedig

wurden von Jacopo Palma il Giovane zwischen 1589 und 1625 angefertigt. In insgesamt zwanzig Gemälde stellt er zwei Themen dar:

an der Decke den Abendmahlzyklus und vier Kirchenväter
an den Wänden Darstellungen zum Kreuzträgerorden, unter dem die ursprüngliche Kirche war.

Wer war Jacopo Palma il Giovane?

Jacopo Palma il Giovane wurde so um 1548 in Venedig geboren. Sein Vater, ein Maler, war der Neffe von Palma Vecchio. Seine ‚Karriere‘ startete Jacopo mit Kopien der ganz großen Meister. Solch eine Arbeit fiel einem Herzog von Pesaro auf, der ihm einen Studienaufenthalt an seinem Hof anbot. Drei Jahre studierte er dort, bis ihn der Herzog nach Rom schickte, damit er seine Fertigkeiten noch weiter vervollständigen konnte. Kontakt zu anderen Künstlern suchte er dort wohl nicht. 1570 verlegte er seinen Lebensmittelpunkt wieder nach Venedig, wo er sich allerdings schwer tat, mit dem Stil, den er sich in Rom angeeignet hatte, Fuß zu fassen. Er orientierte sich deshalb an den ganz großen Künstlern in Venedig und deren Stil, so an Tintoretto, Veronese und Bassano. Erst 1580 hat er dann seinen eigenen Stil gefunden, dem er bis zu seinem Tod treu blieb. 

Als nach und nach zwei seiner Vorbilder (und wohl auch Konkurrenten, da sie ja die Meister waren) verstarben, schaffte er es in die erste Reihe der venezianischen Meister nachzurücken. Vermutlich war es doch Schicksal, dass durch Brände im Dogenpalast einige der Gemälde dieser drei Großen zerstört wurden. Ersatz musste her und so kam Palma an die ersten großen Aufträge, die ihn jahrelang in Anspruch nahmen. Anschließend kam der Auftrag für die Bilder der Sakristei in Gesuiti, weitere folgten. Als auch Tintoretto 1594 verstarb, war Palma der führende Maler von Venedig. Diesen Ruf hielt er bis zu seinem Tod am 17. Oktober 1628. 

Man sagte ihm aber auch nach diesem Aufstieg nach, dass aufgrund der vielen Aufträge seine Qualität gelitten habe. Auch, dass er, da er nicht alle selbst schaffte, seine Mitarbeiter für ihn arbeiten ließ. 

Beim Gang zur Kirchentüre, ist das große

Denkmal der Familie da Lezze in der Kirche Santa Maria Assunta in Venedig

nicht zu übersehen. Die Kirche ist kein Einzelfall mit solch einer üppigen Würdigung einer Familie. Drei Generationen aus einer Familie, alle hatten sie das Amt des Prokurator von San Marco inne, erhielten so ihre Grabdenkmale. 1576 gab Giovanni da Lezze den Auftrag, dass sein Vater und er als Büste an die Wand kommen. In der Mitte natürlich der Vater Priamos, er links von ihm. Sein Sohn Andrea kam auf der rechten Seite später noch dazu.

In der Nähe der Scuola Grande Nuova della Misericordia liegt der Familienpalazzo der Familie da Lezze. Haltet mal Ausschau wenn ihr in dieser Gegend seid, er müsste euch mit den alchemistischen Hochreliefs auffallen. Den Familienname hatte die Familie nach ihrem ursprünglichen Wohnort Lecce, den sie so um 973 verließen, um sich in Venedig niederzulassen. Giovanni da Lezze, der das Denkmal in Auftrag gegeben hatte, war einer der wichtigsten militärischen und politischen Führer in der Lagunenstadt.

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So, die restlichen Schätze in der Kirche dürft ihr dann selber vor Ort noch entdecken 😉

Für den Kirchenbesuch muss kein Eintrittsgeld entrichtet werden, Spenden werden aber dankbar angenommen, damit man die Kirche in Schuss halten kann. Ja, man kann sagen ein Kirchenschätzchen am Rand der Stadt, das man sich aber auf den Besichtigungszettel setzen sollte. Und wenn ihr Glück habt, ist auch keine Mittagspause 😊

Unbedingt empfehlen möchte ich euch auch

ein Blick in das Ex-Convent Gesuiti in Venedig

gleich nebenan. Wunderschöne Kreuzgänge mit den Innenhöfen bieten Verweilmöglichkeiten für die Gäste des Hostels, das in den Gemäuern Platz gefunden hat. Geht ihr bis nach hinten in dem Gebäude durch, dann entdeckt ihr ein kleines Café mit einer Außenterrasse direkt über dem angrenzenden Kanal.

Bevor ihr zurück in die Innenstadt bummelt, empfehle ich euch gerne noch eine kleine Rast in dem kleinen Café direkt neben der Kirche. Eigentlich wollten wir im Dezemberurlaub wieder auf die kleine Terrasse über dem Kanal. Nix war’s, hier ist im Winter geschlossen. Aber die Außenbestuhlung lud uns in das Café direkt am Campo dei Gesuiti ein. Klein, gemütlich und gestärkt mit leckeren Tramezzini haben wir uns auf dem Rückweg durch den Sestiere Cannaregio treiben lassen.

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