Bamberg, die 7 Hügel Stadt liegt an der Mündung der Flüsse Regnitz und Main. Die Stadt ist UNESCO-Weltkulturerbe und zeigt in der Innenstadt gut erhaltene Bauwerke aus dem 11.-19. Jahrhundert. (Teil 2)

Wir sind auf dem Domplatz angekommen und ich musste erst einmal das quirlige Treiben auf mich wirken lassen. Stadtführer die den Regenschirm hochhielten, damit sich die Gruppe nicht verliert – Englische Wortfetzen – man hat den Eindruck, alle Welt versammelt sich vor dem Dom.
Warum, wurde uns dann sehr schnell klar als wir den Dom besichtigen wollten. „Kein Eintritt zur Besichtigung, da Orgelkonzert!“
Wie schade! So blieb uns nur der Blick von außen. Bestimmt werden wir den Blick ins Dominnere aber irgendwann noch nachholen. Wie habe ich im 1. Teil meines Stadtrundgangs geschrieben – Bamberg wirklich gesehen zu haben, braucht mehrere Tage.

Aber allein der Domplatz wirkt von sich selbst. Sehr beeindruckend mit den Baustilen von Romanik über Gotik, Renaissance, Barock und Rokoko. Der Kaiserdom mit seinen vier Türmen und das Herzstück von Bamberg geht auf eine Stiftung von Kaier Heinrichs II. zurück, der 1007 das Bistum Bamberg gegründet hat.

Direkt an den Dom schließt sich die Alte Hofhaltung an, eine einstige Kaiser- und Bischofspfalz. Seit der Bistumsgründung war sie wohl auch der Wohnsitz des Bischofs. Sehr eindrucksvoll ist die Pforte, die u.a. ein Relief der Muttergottes zeigt. Durch dieses Tor kommt man in den Innenhof, der von Fachwerkbauten eingerahmt ist und eine romantische Kulisse für standesamtliche Trauungen bietet.

Gegenüber des Doms ist die Neue Residenz, die zwischen 1697 und 1703 erbaut wurde.

Bamberg
Bamberg

Im Innenhof der Neuen Residenz wird man mit einer herrlichen Blütenpracht empfangen, dem Rosengarten.
Die symmetrisch angeordneten Flächen und Rondellen wurden von Fürstbischof Friedrich Karl von Schönborn in Auftrag gegeben. Ca. 4500 Rosen stehen im Sommer in voller Blüte. Ein Traum ….

Von der Balustrade im Rosengarten und auch vom Domplatz bietet sich ein herrlicher Blick über die Stadt.

Mit einem Blick über die Stadt haben wir uns von diesem Highlight hier oben am Domplatz verabschiedet und sind wieder Richtung Innenstadt. Vorbei einen Fachwerkhäusern zurück zum Grünen Markt – zur Kirche St. Martin.

Die Jesuitenkirche wurde zwischen 1686 und 1693 mit einer Barockfassade erbaut. Sehenswert ist die Scheinkuppel, wirklich beeindruckend sie direkt darunter zu betrachten …

Mit dem Fazit, dass Bamberg eine wirklich beeindruckende Stadt ist, machten wir uns auf den Weg zu meinem ‚Fridolin‘ um die restliche Heimreise von noch gut drei Stunden anzutreten.
Über die Kettenbrücke mit Blick auf den Main-Donau-Kanal – und mit Blick auf die Wolkenwand ging es zum Parkhaus in der Gärtnerstadt.

Teil 1 des Stadtrundgangs durch Bamberg könnt Ihr hier mitgehen: https://inges-reiseblog.de/bamberg-stadtrundgang-teil-1/