Remstal

Im Lauf der Zeit, seitdem mein Reise- und Fotoblog existiert, musste ich ein bisschen Ordnung schaffen. Denn immer mehr Ziele kamen dazu, und so habe ich in meiner Heimat ein bisschen aufgedröselt. Durch den Corona-Lockdown Ende 2020 sind wir auch ins untere Remstal ausgeschwirrt.

Für die, die sich auskennen – ja, Schwäbisch Gmünd liegt auch im Remstal, genauso wie sich der Ostalbkreis durchs Remstal zieht. Aber das untere Remstal ist eben für mich vom oberen Remstal nochmal was anderes 😀 😀  Auch wenn wir zuvor in manchen Städten im Remstal schon gewesen sind, standen sie nochmal auf dem Zettel, da ich, seit ich meinen Reiseblog betreibe, mit ganz anderen Augen on Tour bin.

78 km schlängelt sich die Rems von Essingen im Ostalbkreis durch Schwäbisch Gmünd das Remstal hindurch, bis sie bei Neckarrems in den Neckar mündet. Inge und Wasser – vielleicht habt ihr es manchen meiner Berichte schon mitbekommen, ich bin ein Wasserkind 🙂 Ich liebe Wasser! Nein, nicht dass ich als Wasserratte in die jeweiligen Gewässer müsste. Aber ich liebe es, stundenlang am Wasser zu gehen oder zu sitzen und nur zu schauen. Es ist meine Kraftquelle.

Und immerhin bin ich an einem Nebenbach der Rems aufgewachsen. Keine Ahnung wie oft mich meine Mutter an der Haustüre aus den Klamotten schütteln musste, weil wir mal wieder am Bach Lägerle gebaut haben oder das Wasser aufgestaut hatten.

So richtig in aller Munde war das Remstal dann 2019. Von Mai bis Oktober haben 16 Kommunen an der Rems mit der Remstalgartenschau ihren Ort herausgeputzt, Naherholungsgebiete aufgewertet und markante Stationen an der Rems geschaffen. Sehr viel davon ist auch heute noch zugänglich und eine Besichtigung lohnt sich absolut. Wir wollten diese Gartenschau so richtig erleben, haben Pläne gemacht wohin wir überall wollten – und dann hat sich in einem Kurzurlaub in Oberbayern eine bayerische Zecke an mich herangemacht und als Souvenier eine Borreliose mitgegeben. Bevor ich ihr den Kragen hab umdrehen können, war sie schon auf und davon 🙁 Aber sie hat so richtig gute Arbeit geleistet, und mich genau in dieser Zeit ziemlich schach matt gesetzt.

Ja, und dann ist das untere Remstal ja noch für etwas bekannt – der Wein. Bereits ab Schorndorf beginnt der Weinanbau und verlockt zu Spaziergängen in den Weinbergen. Ich muss jetzt bekennenderweise sagen, dass der Württemberger nicht unbedingt zu meinen Lieblingsweinen zählt. Aber doch fließt er seit ein paar Jahren öfter ins Gläschen als noch früher.

Lasst euch in meinen Beiträgen ins Remstal mitnehmen, in die Städte und in die Weinberge. Und vielleicht steht ja diese Region irgendwann auf eurem ‚da-muss-ich-hin-Plan‘?

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