Mit seinen 1.834 Metern ist der Hochgrat der höchste Berg in den Allgäuer Alpen. Der Hausberg von Oberstaufen bietet ein wunderschönes Panorama über den Hauptalpenkamm.

„Wenn ihr wunderschöne Fotos über die Alpen schießen möchtet, dann fahrt auf den Hochgrat.“ – so die Empfehlung von Freunden. Gesagt, getan! In fünf Tagen Allgäuurlaub, und das an Ostern, war uns das Wetter wirklich wohlgesonnen. Es war Sonne pur und damit stand einer Fahrt auf den Hochgrat nichts im Wege.

Schon die über einstündige Fahrt war ein Erlebnis und gegen Ende der Fahrt und als es immer bergauf ging, war es eindeutig – wir waren in den Allgäuer Alpen. Über eine kleine Straße, und so ein ums andere Mal habe ich insgeheim das Navi gefragt ‚führst du uns auch richtig?‘ ging es zur Bergbahn, die uns ohne Wartezeit nach oben auf den Berg brachte.

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In ca. 15 Minuten waren wir auf der 1708 Meter hohen Bergstation. Der Ausblick der uns da erwartete, war gigantisch. Überall noch schneebedeckte Gipfel, auch der Hochgratgipfel war noch schneebedeckt. Der Blick ging bis zum Bodensee und in die angrenzende Schweiz, die aber im Dunst verschwamm. Auf der anderen Seite sind die österreichischen Berge aufgereiht und der Blick nach Oberschwaben zeigt, dass der Hochgrat von weithin erkennbar ist.

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Sehr verlockend war der Blick zum Gipfel mit dem Gedanken ’so weit ist das ja gar nicht‘. Wie die Gemsen sind die Leute nach oben. Doch auf halbem Weg war für mich Schluß. Nicht wegen der Kondition, denn langsam kommt man auch ans Ziel – sondern weil meine Schwindelfreiheit ein paar Federn gelassen hatte.

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Aber auch ohne auf dem Gipfel gewesen zu sein, kann man diese herrliche Ausblicke von der Sonnenterasse der Gipfelstation bei einer Tasse Kaffee geruhsam genießen, was wir dann auch ausgiebig getan haben.

Mehr über den Hochgrat und die Fahrt mit der Bergbahn lest Ihr hier: https://hochgrat.de/

Hochgrat

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