Überwintern bei Mojácar in Andalusien – Woche 4

Autor: Inge

veröffentlicht am: Feb. 14, 2026

Inhaltsverzeichnis

Die Zeit rast, und wir kommen in die Woche 4 bei unserer Überwinterung bei Mojácar in Andalusien. Vier von acht Wochen, die wir in Andalusien verbringen.

Die beste Entscheidung, auch 2026 der Kälte und dem Schmuddelwetter in Deutschland zu entfliehen, und die Wintermonate im Süden Spaniens zu verbringen. Auch wenn es gut 2.000 km Anfahrt bedeutet. Nach den insgesamt neun Wochen Winterflucht 2025 an die Costa Blanca, fühlte sich jetzt bei uns der 1. Tag in Mojácar bereits an wie "ankommen".

Wir haben in der Siedlung Marina de la Torre eine hübsche Ferienwohnung mit Blick aufs Meer gefunden. Der Kontakt mit unserem Vermieter war im Vorfeld bereits sehr herzlich. Kurz vor unserer Ankunft hat er noch eine neue Heizung installieren lassen, die man am Abend doch noch brauchte. "Ich hab euch auch ein paar Flaschen Wein in die Küche gestellt" - auch mit dem persönlichen Empfang von Patrizia, die seine Wohnung vor Ort verwaltet, fühlten wir uns sofort willkommen. Und jetzt sollen wir schon in der letzten Woche hier sein?

Kommt mit in unsere letzte Woche

Überwintern bei Mojácar in Andalusien - Woche 4 vom 08.02.-14.02.2026

die am Sonntag mit einem großen Schreckmoment beginnt.

Hexenalarm bei Inge von Inges Reiseblog

Ich hab da so eine Schwachstelle im Rücken, vielleicht kennt das so mancher von euch? Man ist halt in einer knackigen Altersphase - mal knackt es hier, mal knackt es dort. Noch im September hat mich ein Hexenrudel so dermaßen angefallen, dass ich mich keinen Zentimeter bewegen konnte. Wir mussten den Notarzt bemühen, der mich mit Schmerzmitteln derart vollgepumpt hatte, dass ich gerne liegen blieb. Selbst zu zweit konnte man mich keinen Schritt ohne wahnsinnige Schmerzen vorwärts bringen. Ich sag's euch - das war nicht lustig. Ganz schnell haben wir im Freundeskreis gefragt, ob jemand einen Rollator ausleihen kann. Denn nach einem Tag Hilflosigkeit und improvisieren merkte ich, abgestützt komme ich besser voran, als an den Armen von Mann und Sohn.

Es ist mir bis heute ein Rätsel, warum die auf ihre Mitschwester so einen Angriff gestartet haben. Ich schwör euch, ich habe meinen Mitgliedsbeitrag im Hexenverein pünktlich entrichtet. Und ich war immer der Überzeugung, auf ihre eigenen Leute schießen die nicht. Denkste.

Mein Hausarzt hat mich vorsorglich mit allen notwendigen Mittelchen ausgestattet, falls die Schwestern mal wieder einen Anfall bekommen könnten. Denn eine doofe Bewegung reicht als Starsignal zum Angriff. Und genau so einen Angriff haben die heute Morgen gestartet. Sind die noch bei Trost? Wir sind im Urlaub, der Rollator steht daheim und ich hab keine Lust vollgepumpt mit Schmerzmitteln im Bett zu liegen.

Ich hab keine Ahnung - war es die Wärme aus Wärmflasche, war es mein Schimpfen in breitesten Schwäbisch, was spanische Hexen vermutlich nicht verstehen, war es die sofortige Ruhigstellung - dieser Tag war ein "liegender Tag", aber es zeigte Wirkung.

Am Montag kann ich mich schon besser, wenn auch noch sehr vorsichtig bewegen. Wir haben für die letzte Woche noch ein paar Vorräte besorgt. Ich war glücklich, dass der Einkaufswagen kurzzeitig mein Rollatorersatz war. Wäsche wirbelte durch die Waschmaschine - und ich sah ihr sehnsüchtig zu. Mich wieder sooooo gelenkig bewegen können, bitte gleich, bitte sofort. Wir haben noch ein paar Ausflüge diese Woche auf dem Zettel. Am Nachmittag habe ich dann den Härtetest gestartet - wir sind zum

Bunker von Garrucha

der auf dem Weg vom Playa Marina de La Torre nach Garrucha am Strand steht. Man wird solche Bauten an der Küste von Alméria öfter finden. Sie sind Überbleibsel militärischer Befestigungsanlagen. Es gibt sogar eine Wanderroute, e Ruta El Búnker, die an der Küste entlangführt.

Neugierig haben mich die vielen Blumen und Gedenkkerzen für "Lucca" gemacht, und ich habe ein bisschen recherchiert. Dieser Bunker ist zur Gedenkstätte für einen vierjährigen kleinen Jungen geworden, der am 3. Dezember 2025, also noch vor gar nicht langer Zeit, hier tot aufgefunden wurde. Das Kind wurde Opfer eines gewaltsamen Familiendelikts. Mit diesem Wissen, steht man sehr betroffen vor dem alten historischen Überrest.

Schweigsam war der anschließende Strandspaziergang - und dankbar dafür, dass meine Enkelkinder geliebt in einem behüteten Umfeld aufwachsen dürfen.

Heute bleibt die Küche kalt

was am Abend in unseren Urlauben selten passiert. Mein Schatz ist ein so begeisterter Hobbykoch, dass es für ihn Freude ist, am Abend zu kochen. Aber nicht das, was im Schwabenländle auf dem sehr abwechslungsreichen und kreativen Kochplan steht - nein, im Urlaub hat er Zeit sich in der landestypischen Küche auszutoben.

Das sah 2025 an der Costa Blanca in Calpe derart aus, dass wir zweimal Paella essen waren, und er dann landestypisch das Gericht nachgekocht hat. Was hier in Spanien ja wirklich einfach ist, denn man bekommt alle Zutaten in unserem Lieblingseinkaufsladen, dem Mercadona. Nach zwei Einkäufen bei Lidl & Co. haben wir entschieden - nein, wir brauchen nicht das deutsche Feeling im Ausland. Einkaufen mit typischen spanischen Produkten, da geht unser Herz auf.

Inzwischen ist es Pflicht, dass wir uns mehrmals einen frischen Lachs selber beizen, wir frischen Fisch einem jedem Stück Fleisch vorziehen und auch ungewohnte neue Produkte den Weg in unseren Einkaufswagen finden. So lieben wir inzwischen die schwarze angebratene Wurst auf unseren Tellern 🙂

Bei unseren Ausflügen ist es aber genauso fast ein Pflichtprogramm kleine Restaurants oder eine Bar zu suchen, in der hauptsächliche Einheimische verkehren. Und hier probieren wir uns durch die Kleinigkeiten, die da angeboten werden. Oft nicht wissend, was dann auf unserem Teller daherkommt. Daheim 'bastelt' mein Mann dann die Gerichte nach und so holen wir uns auch nach einem Urlaub Spanien (oder Italien) auf den heimischen Tisch.

In den ersten beiden Wochen haben wir oft einen Stop in einer kleinen Strandbar gemacht. Aber nie war die Zeit, dass wir schon Hunger für ein opulentes Mahl gehabt hätten. Tja, wer zu lange wartet, der wird bestraft - mit einem Betriebsurlaub, in dem die Bar sich seit Anfang der dritten Woche befand. Dabei wollten wir doch unbedingt diese Fischplatte genießen.

Gelandet sind wir dann zu unserer Wunscherfüllung im Neptun Restaurant, in dem wir ebenfalls schon für eine Kaffeepause waren. Richtig toll finde ich in Spanien, egal in welcher Stadt und in welchem Lokal, dass alle Gerichte die bestellt werden, immer in der Mitte platziert werden. In Spanien wird geteilt. Schaut mal, was wir uns geteilt haben 🙂

Meine Hexen haben inzwischen das Weite gesucht. Vermutlich war ich ihnen zu langweilig 😀

Aber gut so, denn wir haben am nächsten Tag ein großes Programm vor uns. Der Dienstag beginnt früh, denn

ein Tag in Almería

steht auf dem Plan. Damit wir viel vom Tag haben, und uns nicht auf Landstraßen verzetteln, bekommt Fridolin den Befehl "fahre direkt auf der A-7 nach Almería". Die Parkplatzsuche war dann ein bisschen umständlicher. Das ausgewählte Parkhaus war geschlossen, und über sämtliche kleine Einbahnstraßen gab es eine Gratis-Rundfahrt. Schlussendlich haben wir dann für Fridolin einen sehr zentralen Platz im Parkhaus bekommen, und sind auf dem direkten Weg zur

Alcazaba in Almería

Der Anblick dieser maurischen Festung ist gigantisch. Erstmal einen Überblick von unten verschaffen, denn gegenüber der Festung befinden sich die wichtigsten Verteidigungsanlagen der Stadt mit den Stadtmauern auf dem San Cristóbal Hügel. Au weija, beides auf den Besichtigungsplan, oder nur die Alcazaba? Wir wollen doch noch in die Stadt ....

Und dann auch noch der riesige Park dazwischen. Schwäbisch sparsam haben wir uns dann nur für eine Besichtigung entschieden. Ein Schnelldurchgang, und von einem Hügel zum anderen (natürlich mit bergauf und bergab) würde dem Wahrzeichen der Stadt Almería nicht gerecht werden.

Die Festung Alcazaba, die aus dem 10. Jahrhundert stammt wird jetzt unser Ziel. 85 Meter ist der Hügel hoch, den es jetzt zu erklimmen gilt. Bis ins 15. Jahrhundert war sie die Residenz der muslimischen Stadtoberhäupter. Danach zerstörte 1522 ein Erdbeben große Teile der Anlage. Aus Alt wurde Neu - auch im Baustil der Alcazaba, die mit dem Aufbau ihren maurischen Ursprung im Aussehen verlor. Im Lauf der Jahre und mit weiteren kriegerischen Auseinandersetzungen wurde die Festung immer wieder zerstört, aber überwiegend wieder aufgebaut.

Die große Überraschung gibt es an der Kasse der Alcazaba - für EU Bürger ist der Eintritt kostenfrei (Ausweis vorlegen), nicht EU-Bürger dürfen für den kleinen Betrag von 1,50 € durch das Tor. Bevor es durch die weiteren Tore geht, hängt ein Übersichtsplan für die Festung, die in drei Bereiche unterteilt ist. Allesamt sind sie öffentlich zugänglich. Mir wird da schon klar, dass die Alcazaba in Almería deshalb ihren eigenen Bericht im Reiseblog bekommen wird. Emma und ich waren im Fotografiermodus. Die Festung bietet aber auch so viele Motive. Seht selbst .....

Wunderschön

die Gärten in der Alcazaba in Almería

die zum verweilen einladen.

Auch

die Ausblicke von der Alcazaba in Almería

können sich sehen lassen.

Und dann noch

kleine Details aus der Alcazaba in Almería

die dafür verantwortlich sind, dass es mal wieder länger bei uns dauert 🙂 Das ist nur ein kleiner Vorgeschmack, den Rest und ganz viele andere Fotos bekommt ihr in dem Beitrag zur Alcazaba. Damit wird euch auch wieder deutlich, dass ihr auf einem Reise- UND Fotoblog seid.

Uns hat

der Blick zum San Cristóbal-Hügel in Almería

genügt. Bei nur einem Tag muss man eben Abstriche im Besichtigungsangebot machen. Die Alcazaba wurde im 11. Jahrhundert um diese riesige Verteidigungsanlage erweitert. Damals war Almería die Hauptstadt eines unabhängigen muslimischen Königreiches. Man verband die Medina mit der Verteidigungsanlage durch eine Stadtmauer, die jedem, der von den Bergen kam signalisierte - bis hierher und nicht weiter ohne Kontrolle. Insgesamt hat die Mauer sieben Türme, drei quadratische aus der Zeit des Islam und vier Rundtürme, die aus der christlichen Epoche stammen.

Unübersehbar steht hoch über der Stadt die Marmor-Statue des Heiligen Herzens Jesu, die 1930 ihren Platz auf dem Hügel fand.
1931 wurden beide Sehenswürdigkeiten zu historisch-künstlerischen Denkmälern erklärt.

Nach dieser ausführlichen Besichtigung gibt es aber keine Ruhepause. Wir sind zielstrebig Richtung Stadt, durch kleine historische Gassen unterhalb der Festung.

Wir wollen noch vor der Siesta in

die Kathedrale von Almería (Catedral de la Encarnación de Almería)

Die Kathedrale hat von außen den Eindruck einer Festungskirche. An dieser Stelle stand früher die Hauptmoschee, bis sie von einem Kirchenbau abgelöst wurde. Auch mit dieser Kirche hatte das Erdbeben 1522 kein Erbarmen, und legte sie in Schutt und Asche. 1523 wurde sofort vom damaligen Bischof der Auftrag der Bau einer neuen Kirche in Auftrag gegeben. 1556 war die Kirche dann zwar fertig, aber am Glockenturm und an den Kapellen gab es noch genug Arbeit. Auch bei Kirchen ist man nie fertig und so hat man bis ins 19. Jahrhundert Arbeit.

Zum Glück wurde sie beim Bürgerkrieg, der 1936 drei Jahre lang tobte weitgehend in Ruhe gelassen.

Solltet ihr die Kathedrale auf eurem Besichtigungszettel haben, dann schaut euch unbedingt auch das Kloster an, welches im Ticketpreis inkludiert ist.

Auch hier habe ich so viele Fotos mitgebracht, dass die Kathedrale ebenfalls ihren eigenen Bericht bekommt.

Dem geschäftigen Treiben aus der Stadt, ist hier nichts anzumerken -

im Monasterio de las Purisimas in Almería

Hier im Innenhof des Klosters der Franziskaner-Konzeptionistinnen herrscht Stille. Im 16. Jahrhundert wurde das Kloster gegründet, maßgeblich unter Beteiligung von Königin Isabella I.. Bis ins 18. Jahrhundert war es das einzige Frauenkloster in der Diözese. Man sollte sich die Ruhe gönnen, einen Blick in die Klosterkirche werfen - und vom ganzen Besichtigungstrubel herunterkommen.

Nach diesem Programm heißt es auch für uns Siesta mit Tapas in einem Einheimischenlokal. Damit wir doch noch etwas von der Stadt sehen, gibt es auf dem Weg zu Fridolin einen kleinen Rundgang. Vermutlich haben wir in der Kürze der Zeit auch nicht alles gesehen.

Steinigt mich deshalb nicht, wenn ich frei heraus sage, die Stadt an sich hat mich nicht wirklich vom Hocker gehauen.

Über die Autobahn geht es wieder zurück zu unserer Ferienwohnung bei Mojácar.

Gerade rechtzeitig um eine

herrliche Sonnenuntergangsstimmung über dem Meer

einzufangen.

Nach diesem langen Tag war am Mittwoch klar, dass wir uns erholen. Ausschlafen, faulenzen und ein bisschen arbeiten. Dabei immer den Wetterbericht beobachten, denn einen größeren Ausflug wollten wir nach Huércal-Overa noch unternehmen. Wir haben in den vier Wochen gelernt, ist es bei uns am Meer schön, so muss dass im Landesinneren noch lange nicht genauso sein. Schlussendlich versprach der Wettergott für die restliche Woche in dieser Region sehr wechselhaftes Wetter, und wir haben den Ausflug von der Liste gestrichen.

Langsam habe ich schon die ersten Dinge zusammengepackt. In Häppchen aufgeteilt, gibt es dann dem Ende zu keinen Stress. Der Donnerstag beginnt mit dem Vorsatz: wir gehen frühstücken. Während der Wartezeit zum Friseur in der zweiten Woche haben wir es uns in einem Café-Restaurant gutgehen lassen. Dieses bietet englisches Frühstück an, welches wir probieren wollen. Seeeehr lecker ....
Fridolin bekommt auch noch eine Aufhübschung und darf durch die Waschstraße fahren. Schließlich muss er ja nicht den Staub der ersten vier Wochen in unser neues Quartier am Wochenende mitnehmen.

Wehmütig geht es ein letztes Mal ans Meer, zum

Playa el Cantal Mojácar

Ich muss mich verabschieden, dankbar für grandiose vier Wochen die wir in Mojácar verleben durften. Verschont von großen Regengüssen und Auswirkungen von Stürmen. Fridolin war sicher in der Tiefgarage des Wohnkomplexes untergestellt und wir hatten in diesen vier Wochen die perfekte Mischung von ganz vielen tollen Ausflügen und genug Erholungsphasen. Ja, das sind so die kleinen Rituale bei mir.

Den Nachmittag haben wir damit verbracht, in aller Ruhe die Koffer zu packen und unseren 'zweiten Hausstand' in den Kisten zu verstauen. Ja, ihr habt richtig gelesen. Seitdem wir einmal fünf Tage bei Regen in einem kleinen Hotelzimmer und mit instabilem Internet kurz vor dem 'Koller' standen, fiel die Entscheidung - Hotel nur noch maximal für 1-2 Nächte auf der Anreise oder beim Familienurlaub. Ansonsten nur noch Ferienwohnungen. Aber auch bei den schönsten Ferienwohnungen sieht man immer nur auf den Fotos den Gesamteindruck und nicht in die Schränke und Schubladen einer Küche.

Ach ich könnte euch Stories über die Ausstattung diverser Küchen erzählen 😀 Manche Utensilien möchte man nicht mal mit einer Beißzange anfassen. Beim ersten Langzeiturlaub fanden wir die zwei einzigen Töpfe kaputt vor. Keine Trinkgläser im Schrank, den Wasserkocher klappte man auch besser zu ohne ihn zu benützen. Der erste Weg führte uns damals direkt in das große schwedische Möbelhaus und wir legten uns eine Grundausstattung für die Küche zu. Denn, wie ich schon oft in meinen Reiseberichten erwähnt habe - mein Mann kocht überwiegend für uns, und das aus Freude und sehr gut.

Im Lauf der Jahre wurde die Ausstattung erweitert - Besteck gesellte sich dazu, nachdem das Vorhandene nicht dafür geeignet war, auch nur einen Haps ohne Beiwerk in Form von Dreck in den Mund zu befördern. Schneidemesser und -brettchen dürfen mitreisen und mit allem füllen wir jetzt zwei Euroboxen. Teller kann man durchspülen, aber verkratzte Pfannen und Töpfe laden nicht zum Kochen ein. Fridolin ist groß und stark genug, unseren 'Hausrat' ohne Murren zu befördern.

Bei dieser Reise haben wir aber bis jetzt Glück, vor allem in der aktuellen Wohnung, wo wir alles unbesehen aus den Schränken nehmen können. Aber immer besser, man hat alles dabei 🙂
(Anmerkung am Ende der Reise, Ende April: in elf Ferienwohnungen (sechs davon in Spanien) haben wir gute bis sehr gute Ausstattungen erwischt, und waren mit allen Wohnungen sehr zufrieden.)

Ich verrate euch an der Stelle noch eine 'Macke' von mir 🙂 Ich hasse es, wenn in Tüten verstaut etwas in den Kofferraum gestopft wird. Alles bekommt einen Platz - entweder in großen oder kleinen stapelbaren Euroboxen oder in von mir, auf Maß genähten kleinen Stoffkoffer. Klamotten natürlich im Koffer. Bei vier Monaten, die wir jetzt unterwegs sind, muss doch auch so manches mit.

Den Freitag haben wir sehr geruhsam angehen lassen. Alles steht parat, und heute ist ein Gang ans Meer oder vors Haus undenkbar. Wir haben einen starken Sturm, und ich möchte nicht, dass meine Hexen (die sich inzwischen wieder beruhigt haben) mich auf dem Besen durch den Wind jagen.

Am Samstag übergeben wir an Patrizia die Wohnungsschlüssel und starten mit Fridolin und Lotte zum nächsten Abenteuer

die Fahrt nach Sitio de Calahonda in Andalusien

Der kleine Ort liegt zwischen Malaga und Marbella und man könnte ihn in entspannter Fahrt in 3,5 Stunden erreichen. Ja, könnte. Denn der Wind hat auch heute immer noch Sturmstärke und zwingt zur langsamen Fahrt. Ohne Vorwarnung schüttelt er Fridolin oft so gehörig durcheinander, dass wir teilweise dreihändig fahren, um den armen Kerl in der Spur zu halten.

In der Gegend um Almería begleitet auf uns langer Strecke die "Gewächshausfront". Die größte bewässerte Anlage unter Dach der Welt. Man kann geteilter Meinung darüber sein ....

Nach fast sechs Stunden Fahrt kommen wir wohlbehalten in unserem neuen Quartier an und sind schockverliebt 🙂
Schaut mal diese Aussicht - und deeeeer Sonnenuntergang .....

Dieser Blick (bei klarem Wetter bis hinüber nach Marokko) und diese Sonnenuntergänge werden uns jetzt die nächsten vier Wochen begleiten.

Seid ihr bei unseren Ausflügen und Erlebnissen der nächsten vier Wochen in Sitio de Calahonda auch mit dabei? Nach und nach kommen die Erlebnisse online.

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