In der Kathedrale von Almería (Andalusien)

Autor: Inge

veröffentlicht am: Feb. 10, 2026

Inhaltsverzeichnis

Die Kathedrale von Almería, eine Kirchenfestung aus dem 16. Jahrhundert, befindet sich unübersehbar mitten in der Stadt.

Ein Tag in Almería, ob das ausreicht für unsere zwei großen Programmpunkte und einen Stadtbummel? Wir sind schließlich schon in der letzten Woche unseres vierwöchigen Aufenthaltes bei Mojácar, und die letzten Tage ist das Wetter etwas launischer geworden. Also bleibt nicht viel Spielraum für eine weitere Fahrt in die Provinzhauptstadt. Recht früh am Tag hat uns Fridolin auf direktem Weg über die Autobahn nach Almería gebracht. Er darf den Tag in einem Parkhaus verbringen, während wir zu unserem ersten Ziel, der Alcazaba von Almería 'aufgestiegen' sind. Man kann sich dort oben in der weitläufigen Festung verzetteln und die Zeit vergessen.

Man tut gut daran, die Öffnungszeiten der einzelnen Sehenswürdigkeiten im Blick zu haben, denn die Kathedrale schließt zur Siesta-Zeit und öffnet erst am Spätnachmittag wieder. Deshalb gibt es weder ein 'verzetteln' auf der Festung, noch in den Gassen die in die Innenstadt führen. Auch die Außenansichten der Kathedrale durfte meine 'Emma' erst am Ende der Innenbesichtigung machen. Ihr bekommt sie heute ausnahmsweise auch erst am Ende meines Innenrundgangs.

Kommt jetzt mit zu

meiner Besichtigung der Kathedrale von Almería

die mit der

Innenbesichtigung der Kathedrale von Almería

beginnt. Auf den ersten Blick erscheint mir alles ein bisschen unübersichtlich in der dreischiffigen Hallenkirche. Nicht so wie üblich - da steht man im Mittelschiff und hat den direkten Blick auf den Hauptaltar. Nein, wir stehen im Seitenschiff und ich überlege mir erst einmal, welchen Weg ich jetzt gehe - rechts oder links herum oder doch gleich zum Hauptaltar?

Auch wenn es sich ein bisschen verrückt anhört, ich habe mir ganz schnell angewöhnt nach System vorzugehen, was sich nach über Hunderten von Kirchenbesuchen bewährt hat. Man verliert sich ansonsten ins den ganz großen Kirchen in Rom, Venedig, Barcelona, Prag, Budapest oder Valencia und vergisst vielleicht ein Detail in kleineren Kirchen. Diesen Kirchenbericht beginne ich mit dem Blick nach oben

die Decke in der Kathedrale von Almería

Ich kann mich an Kirchendecken, vor allem in großen Hallenkirchen nicht sattsehen. In der etwa 80 Meter langen Kirche sind die drei Kirchenschiffe gleich hoch. Von den großen Pfeilern aus bilden sich Gewölberippen weg, die schöne Kreuz- und Sternmuster bilden. Und ich fühle mich bei solchen Anblicken immer in mein Heimatmünster in Schwäbisch Gmünd versetzt. Erinnerungen, die man nie vergisst.

Mein nächster Blick geht zur

Hauptkapelle (Capilla Mayor) in der Kathedrale von Almería

Der wunderschöne barocke Altaraufsatz ist aus dem 18. Jahrhundert. Man weiß eigentlich gar nicht, wohin zuerst schauen. Denn rund um den Hochaltar bilden sich fünf Halbkreisbögen. Diese sind gefüllt mit Gemälden, die Szenen aus dem Leben von Jesus und der Mutter Maria darstellen. Ganz zentral im mittleren Hauptfeld wird die Menschwerdung Christi durch Maria dargestellt. Die Encarnación, die der Kathedrale ihren Namen gibt "Kathedrale La Encarnacion von Almería".

Lasst es einfach auf euch wirken ...

Direkt gegenüber dem Hochaltar befindet sich

das Chorgestühl in der Kathedrale La Encarnación in Almería

Ein schmiedeeisernes Gitter trennt das Chorgestühl von den Besucherbänken vor der Hauptkapelle. Wunderschön aus Nussbaumholz wurde es zwischen 1558 und 1561 im damaligen Stil der Frührenaissance gefertigt. 75 Sitzplätze sind es auf zwei Ebenen. Der Klerus nimmt aber nicht auf unverzierten Stühlen Platz. In den oberen Reihen sind geschnitzte Figuren von Heiligen, Aposteln und Propheten dargestellt. Vielleicht zeigt es die Verzierung, wer wo zu sitzen hat, denn im unteren Bereich sind einfache Reliefs zu finden.

In der Mitte, direkt gegenüber dem Hauptaltar steht der reich mit allegorischen Figuren verzierte Bischofsstuhl.

Unweigerlich geht an dieser Position der Blick in die Höhe, zur

Orgel in der Kathedrale von Almería

Bei keiner Kirchenbesichtigung darf bei uns der Blick zur Orgel fehlen, denn mein Mann hat selbst zwei Jahre lang Kirchenorgel gespielt. Da findet sich in so mancher Kirche ältere und sehenswerte Orgelschätzchen. Und wenn wir dann auch noch gerade in der Kirche sind, so wie z.B. in Livorno (Italien) oder in Großhartmannsdorf auf einer Silbermannorgel (Sachsen) wenn der Organist gerade übt, umso schöner. Da setzen wir uns gerne in eine Kirchenbank, lauschen und genießen das Orgelspiel.

Auch hier in der Kathedrale sind die zwei sich gegenüberliegende Barockorgeln Hingucker. Sie stammen aus den Jahren 1768 und 1769. Leider ging der Spanische Bürgerkrieg nicht ganz schadlos an ihnen vorbei. Aber immerhin konnte man die Gehäuse aus dieser Zeit erhalten.

Selten gibt es in Kirchen noch richtige Chorschranken. In der Kathedrale wird der Chor mit der

Kapelle in der Chorschranke in der Kathedrale von Almería

begrenzt. 1772 ist der Altar aus Marmor und Jaspis im Barockstil gefertigt worden. Wer eine Kapelle in Auftrag gibt, und das ist zum Beispiel bei ganz vielen Seitenaltäre üblich, dass Familien oder Gilden die Sponsoren sind, bekommt natürlich auch sein Wappen dort angebracht. Über den beiden Seitenfiguren wurde deshalb das Wappen des Bischofs Claudio Sanz gesetzt.

In der Mitte des großen Altars wurde aus weißem Marmor die Marienstatue gestellt. Rechts und links von ihr der Hl. Dominikus und der Hl. Johannes Nepomuk, beide gekleidet als Kanoniker. Da hab ich ihn wieder, meinen 'Muckl', der mir in unserer ausführlichen Pragreise ans Herz gewachsen ist. Überall in Prag begegnet man ihm und seinem Leben. Im Veitsdom hat er sein monumentales Grabdenkmal, und an der Karlsbrücke ist die Stelle markiert, an der ihn der Kaiser in die Moldau hat werfen lassen. Natürlich hält man dann auf Reisen die Augen nach solch einem 'Lieblingsheiligen' offen. Bis heute ist er mir in Spanien nicht aufgefallen - und jetzt steht er da am Altar.

Wunderschön hier der Blick zum Rippengewölbe in Verbindung mit dem Gottvater und den allegorischen Darstellungen von Glaube und Hoffnung.

Über den

Chorumgang in der Kathedrale von Almería

gelange ich auf die andere Seite und hinter den Hauptaltar.

Hier befinden sich drei Seitenkapellen, die ich mir jetzt genauer anschaue. In der Mitte

Die Capilla del Santo Cristo de la Escucha (die Kapelle des Heiligen Christus des Lauschens) in der Kathedrale von Almería

Sie ist die älteste und auch bedeutendste Kapelle in der Kathedrale und hat deshalb nicht ohne Grund ihren Mittelplatz bekommen. Bedeutend, weil der Initiator des Kirchenbaus nach seinem Tod in 'seiner' Kirche bestattet werden wollte, und in dieser Kapelle seine sterblichen Überreste in einem prächtigen Grab liegen.

Und bedeutend, weil die aus Walnussholz gefertigte Christusstatue ein Wallfahrtsort in Almería ist. Hinter dieser Figur, die leider im Original im Spanischen Bürgerkrieg verloren ging, 1941 aber rekonstruiert wurde, verbirgt sich eine beeindruckende Legende. So sollen nach der Rückeroberung der Stadt durch die Christen einige der Christen ein maurisches Haus besetzt haben. Hier vernahmen sie Rufe "Escucha!" was übersetzt "Horch" bedeutet. Dieser Ruf hallte durch das ganze Haus. Diesem Rufen gingen sie nach, rissen Wände ein - und fanden diese Christusfigur. Sie wurde in die Kathedrale gebracht und wird seitdem verehrt. Das Kreuz wird am Karfreitag auch in einer Prozession durch die Stadt getragen.

Durch eine kunstvolles Gitter getrennt, ist es für meine 'Emma' immer eine besondere Herausforderung. Ihr dürft die Kapelle deshalb in ihrer weiteren Ausstattung selber entdecken 🙂

Merkt euch diese Kapelle auch, wenn ich später mit euch den Außenrundgang mache, denn auch von außen gibt es hier ein besonderes Highlight.

Links daneben befindet sich

die Kapelle der Frömmigkeit in der Kathedrale von Almería

Viele Schätze der Kirche fielen dem Spanischen Bürgerkrieg zum Opfer, wurden aber wieder rekonstruiert oder nachgebaut. So hat der Altar Nachfolgegemälde des Originalaltars und zeigen die Verkündigung, die Himmelfahrt Mariens und die Heilige Teresa von Ávila. Ein bisschen schlecht auf den Fotos zu erkennen ist der Heilige Antonius von Padua, der auf seinem Mantel segelnd dargestellt ist.

Ihr bekommt in meinen Fotos eh nur einen Teil dessen, was ihr in der Kathedrale sehen könnt. Den Rest dürft ihr euch einfach selber vor Ort anschauen 😉 Mich hat es wirklich gewundert, dass die Kathedrale relativ wenig Besucher hatte. Hält da manche das Eintrittsgeld ab? Ich habe es mehrfach in Venedig beobachten können. In über 20 Kirchen kommt man nur mit einem 'Kirchenpass' oder mit Einzeleintritt rein. Sehr viele haben an der Kasse wieder kehrt gemacht, weil sie nicht bereit waren den kleinen Obolus zu entrichten. So setzt eben jeder seine Prioritäten. Ich muss allerdings auch zugeben, bei Eintrittsgelder, die pro Person über 25 € liegen, wägen wir auch ab.

Die dritte Kapelle rechts ist

die Kapelle des Heiligen Indalecio in der Kathedrale von Almería

Ich habe mich wirklich gefreut, ihn in der Kathedrale von Almería zu finden. Ist er doch der Schutzpatron dieser Stadt, aber auch der gesamten Provinz Almería. Und so gut wie in jeder Stadt ist er mir über den 'Weg gelaufen'. Dazu gleich mehr. Die Kapelle wurde ab 1562 im Renaissance-Stil geschaffen. Insgesamt vereinen sich doch ein paar Baustile in der Kirche. 1777 erfuhr die Kapelle eine Renovierung und Aufhübschung der Altarbilder.

Aus dem Leben des Heiligen Indalecio

der einer Legende nach zu den "Sieben apostolischen Männern" zählt, die von den Aposteln Petrus und Paulus zu Bischöfen geweiht wurden. Im 1. Jahrhundert sollen sie als als Missionare nach Spanien entsandt worden sein. Er soll hier in Almería gewirkt haben und der erste Bischof und der Gründer der Diözese Almería gewesen sein. Als Märtyrer ist er dann gestorben, seine Reliquien waren in der Kathedrale in Almería. Es ging in der Geschichte aber reichlich turbulent zu, die Mauren besetzten 955 das Gebiet und gründeten die Hafenstadt. Immer noch war hier der Bischofssitz. Als 1080 die Christen fliehen mussten, nahmen sie natürlich auch die Reliquien ihres Schutzheiligen mit, und brachten sie im Norden von Spanien in Sicherheit. Nachdem die Katholischen Könige ab 1489 an der Macht waren, durfte er wieder in seine Heimat zurückkehren.

Wenn ihr bereits in der Provinz Almería ward, dann ist euch sicher dieses Männchen mit dem Halbbogen über dem Kopf aufgefallen?

Der Indalo - der Glückbringer der Provinz Almería

1868 hat man in einer der Höhlen der Provinz eine Höhlenmalerei entdeckt, die aus der Zeit so etwa 2500 v. Christus stammt.
Mächtiger, schützender Gott ("Indal") - so lässt sich die Verbindung zum Hl. Indalecio herstellen, von dem der Name des Glücksbringers abgeleitet wurde.

Ein Glücksbringer, der für Schutz und Glück steht. Aber Achtung! Er soll seine volle Wirkung nur entfalten, wenn man ihn geschenkt bekommt. Ihr könnt euch denken, dass ein paar Indalos in unserem Gepäck nach Deutschland gereist sind 🙂

Es lässt sich noch viel mehr in der Kathedrale bestaunen, z.B. noch weitere Seitenaltäre und die Sakristei. Ich beende damit jedoch jetzt meinen Rundgang in der Kirche, denn auch außen lässt sich noch einiges anschauen. Auf dem Weg nach draußen, führt der Weg über den

Kreuzgang in der Kathedrale von Almería

Ein riesiger Platz, der einst ein Paradeplatz war und erst im 18. Jahrhundert zum Kreuzgang umgebaut wurde. Bischof Merino war im Amt und ließ ihn zwischen 1785 und 1797 im neoklassizistischen Stil erbauen. Von hier aus ist auch der Kircheneingang.

Auf dem Weg nach draußen bekommt ihr jetzt endlich

ein bisschen Geschichte zur Kathedrale La Encarnacion von Almería

Ich habe ja schon weiter oben geschrieben - alles begann mit dem Heiligen Indalecio als Bischof und der Stadt mit Bischofssitz. Und so verwundert es nicht, dass hier ganz viele Jahrhunderte Geschichte in dieser Festungskirche stecken. Früher, zur Zeit der Mauren stand in Almería die Große Moschee. Als die Stadt einen Tag vor Hl. Abend 1489 von den Katholischen Königen zurückerobert wurde, hieß dies aber nicht, dass nun Ruhe im Land war. Es brodelte ganz gewaltig unter den Morisken, also jenen Muslimen die vor die Wahl gestellt worden waren - den christlichen Glauben annehmen oder das Land verlassen. Sie wurden ziemlich in ihren Bräuchen beschnitten, sollten ihre arabische Sprache verleugnen, ihre Kleidung - ist doch klar, dass sich da irgendwann Unmut breit macht. 1490 kam es zum Moriskenaufstand, der aber ohne Chance auf einen Gewinn ausging. Die große Moschee wurde daraufhin in eine christliche und geweihte Kirche umgewandelt.

Am 21. Mai 1492 wurde das Bistum Almería wiederhergestellt und die Kirche wurde zur Kathedrale. Ein Erdbeben legte am 22. September 1522 nicht nur die Stadt in Trümmer, sondern auch die Kathedrale. Der Bischof von Almería gab einem Architekten aus Granada den Auftrag die neue Kirche zu planen. Am 04. Oktober 1524 konnte der Grundstein von Bischof Villalán gelegt werden. Das Datum war so nicht ohne Grund, denn als Franziskaner wählte er den Gedenktag des Hl. Franz von Assisi aus. Die Bauphase wurde im gotischen Stil entworfen und 1551 konnte der erste Gottesdienst gefeiert werden.

Die neue Kirche wurde aber nicht nur als Kirche geplant. Ein Festungsbau sollte es werden, denn die Stadt musste sich gegen Piratenangriffe verteidigen und schützen. Insgesamt sind so etwa 5.000 qm Fläche bebaut worden.

Es ist wie bei allen Bauten, ob im Kleinen oder Großen - fertig ist man selten. So war die Kirche mit der Feier des ersten Gottesdienstes natürlich noch lange nicht fertig. Ab 1555 wurde fleißig mit einem anderen Architekten und Bildhauer weitergearbeitet und 1572 dann im Renaissancestil vollendet. Doch es gab auch in Folge immer wieder neue Arbeiten. Den Spanischen Bürgerkrieg, der von 1936-1939 stattfand, hat die Kathedrale weitgehend ohne große Schäden überstanden, wenn man mal von einigen Statuen oder Bildern absieht.

So, ich bin draußen - und ich nehm euch jetzt mit,

die Außenansichten der Kathedrale von Almería

zu bestaunen. Ja, echt. Wenn man um die Kirche herumläuft, dann denkt man im ersten Moment bei dem Bau nicht an eine Kirche. Zumindest nicht von dieser Seite. Schaut mal .....

Massive Mauern, Schießscharten, kaum Öffnungen, Zinnen und Türmchen - so einfach ließ sich die Kirchenfestung nicht stürmen.

Das letzte Foto zeigt die Rückwand der mittleren Kapelle im Chorumgang. Wisst ihr noch? Die Kapelle Christus des Lauschens. An der Außenwand dieser Kapelle befindet sich die

die "Sonne von Portocarrero"

Ein Flachrelief, das eine Sonne mit menschlichen Zügen darstellt. Ich hab ein bisschen recherchiert, wie die Sonne zu ihrem Namen gekommen ist. Typische Verwechslung, denn der Bischof de Portocarrero, dem es zugeschrieben wurde, war weit nach der Entstehung des Reliefs erst Bischof der Stadt. Da er aber in seinem Wappen auch ein Sonnensymbol hatte, sprach man es ihm zu und beließ es bei diesem Namen. Der eigentliche 'Urheber' des Reliefs, und das soll wohl durch neuere Forschungen belegt worden sein, geht auf den Bischof de Villalán zurück und stammt aus dem Jahr 1550.

Aber, eins hat diese strahlende Sonne geschafft (egal wer sie 'erfunden hat') - die Sonne gilt als Symbol der Stadt. (Ihr findet sie in der Calle Cubo)

Ums Eck, und ich stehe auf dem großen

Plaza de la Catedral in Almería

Erst kürzlich wurde hier wohl gearbeitet, wie die Absperrbänder vermuten lassen. 24 Palmen, geometrisch angeordnet und der Platz mit einem Boden aus hellem Marmor. In Verbindung mit der Kathedrale - ein tolles Fotomotiv.

Unbedingt bekommt

das Hauptportal - die Puerta de la Encarnación der Kathedrale von Almería

noch einen Blick. Irgendwie passt dieses prächtige Renaissance-Portal so gar nicht zum übrigen Festungsbaustil der Kirche. 1567 wurde es vom Bildhauer Juan de Orea entworfen und drei Jahre später war es fertig. Er hat es in zwei Ebenen aufgeteilt. Der untere Bereich zeigt über dem Portal das Wappen des Bischofs Villalán, das von zwei Engeln gehalten wird. Daneben die üblichen Symbole für Fülle und Reichtum, sowie Fruchtbarkeit.

In der Mitte ist die Mutter Gottes gestellt, neben ihr die Heiligen Paulus und Petrus. Die zweite Ebene kann man nur erahnen, meine Emma hat es nicht geschafft, das kaiserliche Wappen von Karl I. näher zu holen.

Die Bischöfe haben keinen weiten Weg zur Kathedrale, denn direkt gegenüber befindet sich der Bischofspalast.

Es gibt noch so viel weiteres in und um die Kathedrale zu entdecken. Wenn ihr also in der Stadt seid, ihr wisst Bescheid 🙂 Wir setzen jetzt zu unserem Stadtbummel an. Eigentlich eher erst zur Suche nach einem Kaffee und einer Kleinigkeit zu Essen. Kommt ihr noch mit in die Stadt?

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