Viele kleine Buchten ergeben ein Ganzes - den Playa del Algarrobico bei Carboneras an der Costa de Almería in Andalusien.
Buchtenhopping steht heute auf unserem Plan. Dafür fahren wir von unserem Quartier bei Mojacar auf der AL-5107 zu unserem ersten Ziel, dem Playa del Algarrobico, der vor dem kleinen Küstenort Carboneras liegt.
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meiner Erkundung am Playa del Algarrobico bei Carboneras
die mit einer gigantischen
Anfahrt durch die Berge der Sierra Cabrera
beginnt. An der Küste entlang geht es dann stetig bergauf und durch kleine Bergdörfer, wie z.B. Sopalmo. Wir haben hier keinen Stopp eingelegt, aber allein die Durchfahrt lässt darauf schließen, dass man hier einen kleinen schnuggeligen Ort entdecken kann.
Weiter geht es bergauf, man hat das Gefühl, man ist weiß Gott wie hoch. Dabei sind es nur so 180 Höhenmeter, und Fridolin lenkt auf einen kleinen Parkplatz beim
Mirador de la Granatille von Carboneras
der zu beiden Seiten eine atemberaubende Aussicht bietet. Seht selber ....




Die AL-5107 ist sehr gut ausgebaut und wirklich gut zu befahren. Jetzt, Ende Januar war nicht viel Verkehr. Ich möchte mir allerdings nicht ausmalen, wie es hier in der Hochsaison zugeht. Denn diese Küstenstraße geht ab Carboneras in die AL-5106 über und führt tiefer in den Naturpark Cabo de Gata-Níjar zu dem auch der Playa del Algarrobico gehört.
Man kann den Abzweig zum Parkplatz des Strandes nicht verfehlen, wenn man Ausschau nach dem größten Lost Place an der Küste hält.
Die Bauruine des Hotels El Algarrobico
Etwa 4 km sind es von hier zu dem kleinen Küstenstädtchen Carboneras. 2003 hat man damit begonnen einen riesigen Hotelkomplex inmitten dieser wunderschönen Landschaft entstehen zu lassen. 21 Stockwerke mit über 400 Zimmern wurden im Rohbau erstellt, bis 2005 ein Baustopp verfügt wurde. Übrigens ist dies nicht die einzige Bauruine, die man auf dem Küstenweg entdeckt, allerdings die Größte.
Über 10 Jahre wurde gestritten, wer nun recht bekommt. Denn der Vorwurf eines illegalen Baus stand im Raum. 2016 wurde dann der Bau endgültig für illegal erklärt. Tja, und heute, weitere 10 Jahre später steht die Ruine immer noch da, weil die Gemeinde die Baugenehmigung noch nicht offiziell zurückgezogen hat.
Obwohl wir ja die Entdeckung von Lost Places lieben, wir haben auf eine genaue Erkundung verzichtet. Wie ihr später auf den Fotos noch sehen könnt - es hätte was Schönes entstehen können. Hätte! Aber, muss man denn an allen schönen Flecken alles zubauen?
Ihr wisst jetzt aber, wo ihr Ausschau nach dem Parkplatz halten müsst. Eigentlich ist er nicht zu verfehlen, bietet er doch ca. 50-100 Stellplätze. Er ist unbewacht, und zur Zeit von unserem Besuch standen hauptsächlich Wohnmobile dort.
Der Playa del Alarrobico bei Carboneras in Andalusien
setzt sich aus mehreren kleinen Buchten zusammen. Auf einer Länge von ca. 1.300 Meter bietet dieser Naturstrand auf einer Breite von ca. 30 Metern eine Mischung aus Sand, kleinen Kieselsteinen und großen Steinen.
Im Hintergrund gehen die Ausläufer zur Sierra Cabrera - eine einzigartig schöne Landschaft. Lasst einfach die nachfolgenden Fotos auf euch wirken.
Ich als bekennendes Wasserkind, welches sich am Meer wohlfühlt, konnte mich mal wieder nicht entscheiden, welche Eindrücke ich euch von diesem Strand mitgebe. Da ihr aber ja auf einem Reise- UND Fotoblog gelandet seid, bekommt ihr eben eine breite Auswahl.
Da wir es in den ganzen vier Wochen, die wir in Mojacar als Standquartier verbringen, teils mehr oder weniger windig haben, zeigt das Meer ein interessantes Wellenspiel.
















Bei den letzten beiden Fotos gen Süden kommt man zu einem ganz besonderen Strand - dem Playa de la Galera und dem Altar de la Virgen de Brecha. Dazu aber mehr in einem separaten Blogbericht. Kommt ihr mit?
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Das weiße Dorf Mojácar Pueblo in Andalusien
